Turning Monday Upside Down – Montag mal ganz anders

making monday a good day
09.03.2015

I woke up and it was Monday… not a good sign.

I, like presumably 90% of humankind, am not a fan of Mondays. I have to get up early, get used to working again and anyway, whatever Monday has to offer can not be as good as chilling on Sunday.
But Mondays DO exist, so everyone has to find a way to deal with that.

This Monday, surprisingly, turned out be be not only good but great, because I managed to follow a simple set of rules:

1. TAKE A BATH

The warm water relaxes the muscles, thus also relaxing the mind, and I just feel SO MUCH BETTER when I´m all clean and smooth shaven.

2. BE FRIENDLY TO COMPLETE STRANGERS

As an ex-somethinglikeagoth I used to walk the streets with a frown, emitting an aura of „don´t touch me, don´t look at me, don´t even think of me!“. While this IS a good way to be left alone, it´s not very good for your mood. Your non-verbals have direct influence on the way you feel about yourself and the world around you, so when you frown all the time, you´re bound to feel moody after a while.

That´s why I adopted a habit of smiling at and beeing nice to everyone I encounter, and not only were the reactions of the people I met much friendlier and more light hearted of course, I actually started feeling way better about myself in social interactions (I´m a 60% Introvert, so while I don´t have a very hard time relating to people it is stressfull for me).

Actually I even sometimes talk to complete strangers and have had some really entertaining conversations because of it.

3. TAKE ON AN UPRIGHT AND RELAXED POSTURE

A way to train yourself to be more self-confident. As I said before, the posture has direct influence on the way you feel, and that can be a good thing, because you can directly influence your mood through the way you stand and walk.

I´m living in a shopping-street, so every time I leave the house I face loads of people, sounds, smells… it can be really overwhelming. The natural response is to close down, fold my arms, behave like I´m not there, and that does not help at all, on the contrary, I feel nervous and grumpy and just want to get home again as soon as possible.

But since I began to adjust my posture every time I leave the house, walk upright and firm, I feel much better, even enjoy beeing outside among people, and I´m much more aware of my surroundings (and there´s a lot of fun stuff going on). Just because I changed the way I walk.

Initiated by my comic diary challenge I happened to use those rules in a much more conscious way, this project month thing is threatening to become a life changing experience ^^.
Fear not, I´m not going to become some weird Disney Princess with birds flying around me (I live in Vienna… most birds here are doves… yuck!), but it doesn´t hurt to be friendly and open, quite the opposite.

by the way: of course this method is not just suitable for Mondays.

How do you survive your Mondays? And what are your experiences with body language and mood?

(the science behind the method)

Ich wache auf und es ist Montag… kein gutes Zeichen.

Ich, so wie vermutlich 90% der Menschheit, hasse Montage. Ich muss früh aufstehen, mich wieder daran gewöhnen zu arbeiten und so oder so, was Montag zu bieten hat kann sicherlich nicht das Entspannen am Sonntag übertreffen.
Aber Montage gibt es nun mal, entsprechend muss jeder von uns einen Weg finden, damit klar zu kommen.

Dieser Montag war allerdings überraschenderweise nicht nur ein guter Tag, er war großartig! Und zwar, weil ich mich an ein paar simple Regeln gehalten habe:

1. EIN BAD NEHMEN

Das warme Wasser entspannt die Muskeln und dadurch auch den Geist, außerdem fühle ich mich einfach SO VIEL BESSER wenn ich ganz sauber und glatt rasiert bin.

2. FREUNDLICH ZU VÖLLIG UNBEKANNTEN SEIN

Als Ex-SowasähnlicheswieGoth bin ich früher immer mit runtergezogenen Mundwinkeln und einer „fass mich nicht an, schau mich nicht an, DENK nicht mal an mich!“ Ausstrahlung durch die Gegend gelaufen. Das ist sehr effizient, wenn man in Ruhe gelassen werden will, für die Stimmung ist es aber gar nicht gut.
Unsere Körpersprache hat direkte Auswirkung auf die Art, wie wir uns fühlen und die Welt um uns herum empfinden, entsprechend wird man bei permanentem Regenwettergesicht auf die Dauer launisch.

Deswegen hab ich mir angewöhnt, alle, der mir begegnen, anzulächeln und freundlich zu ihnen zu sein. Nicht nur sind die Reaktionen der Leute, logischerweise, wesentlich netter und offenherziger, ich fühle mich auch allgemein wesentlich sicherer in sozialen Situationen (als 60% introvertierter Mensch sind solche für mich zwar nicht direkt schwierig, aber doch stressig).

Tatsächlich spreche ich sogar hin und wieder fremde Menschen an, und das hat mir durchaus schon einige amüsante Unterhaltungen beschert.

3. EINE AUFRECHTE UND ENTSPANNTE HALTUNG ANNEHMEN

Eine Art sich selbst zu mehr Selbstbewusstsein zu konditionieren. Wie vorhin schon erwähnt hat die Haltung direkten Einfluss auf die Gefühlswelt, was eine gute Sache sein kann, denn so ist es einem möglich, die eigene Laune durch die Art, wie man geht und steht, zu steuern.

Ich lebe in einer Einkaufsstraße, dadurch sehe ich mich immer, wenn ich das Haus verlasse, mit einer riesen Menge Menschen, Gerüche, Töne… konfrontiert. Das kann ziemlich überwältigend werden.
Meine natürlich Reaktion ist es, mich in mich selbst zurückzuziehen, die Arme zu verschränken, so zu tun, als wäre ich nicht da. Und das hilft überhaupt nicht, im Gegenteil, ich bin nervös und gereizt und möchte nur noch so schnell wie möglich nach Hause.

Aber seit ich jedes Mal beim Rausgehen auf eine aufrechte Haltung und entschlossene Bewegung achte geht es mir wesentlich besser, ich genieße es sogar draußen unter Menschen zu sein und nehme meine Umgebung viel bewusster wahr (und da passieren so einige witzige Dinge). Nur weil ich meine Art zu Gehen geändert habe.

Angestoßen durch die Comic- Tagebuch Challenge nutze ich diese Tips nun viel zielgerichteter, diese Projekt Geschichte droht eine lebensverändernde Erfahrung zu werden ^^.
Aber keine Angst, ich mutiere jetzt nicht zu einer absurden Disney Prinzessin, um die die Vöglein rumflattern (ich wohn in Wien, die meisten Vögel hier sind Tauben… igitt), aber es tut auch nicht weh, freundlicher und offener zu sein.

Wie überlebt ihr eure Montage? Und was für Erfahrungen konntet ihr mit dem Zusammenhang von Körperhaltung und Laune machen?

(Wissenschaftliche Details zur Methode, mit deutschen Untertiteln)

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5 Gedanken zu “Turning Monday Upside Down – Montag mal ganz anders

    1. Danke danke, wenns wenigstens zu einem Schmunzeln reicht ist der Tag zumindest ein Bisschen besser *g*.

      Und danke für den Hinweis, die wär fast untergegangen in den ganzen Reader Benachrichtigungen (ich glaub ich muss das mal abstellen, wofür hab ich denn die App…)

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  1. Habe mir das Video gerade angesehen — heute ist Montag morgen und finde das für den heutigen Termin super. Für den morgigen grübel ich noch. Morgen bin ich beim Gutachter und der wirft mir großes Autonomiebestreben vor, sowie Kontrollsucht. Ich überlege ob da ein verzagtes Mädchen besser wirkt. Ekelhaft über sowas nachdenken zu müssen.

    Jedenfalls danke für deine Zeichnung. Ich habe schon geduscht obwohl ich es nicht vorhatte. Und jetzt werde ich zu meinem Termin tanzen. Montags. (:

    Gefällt 1 Person

    1. Freut mich, dass es dir geholfen hat 🙂 das Video war für mich auch eine Offenbarung, als ichs das Erste Mal gesehen hab. Oh, das klingt kompliziert mit Termin Nummer 2… ja, wirklich ekelhaft, über sowas so nachdenken zu müssen.

      Gefällt 1 Person

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