Liebster Award für Monthly Creativity

Erst mal ein GROSSES DANKE an Elisa Groka mit ihrem tollen Blog Kreativkick für die Nominierung! Wie gesagt, ich freu mich total, dass dir mein Comic Tagebuch so gut gefällt 🙂

liebster award

Somit erst mal an die 11 Fragen:

1. Wieso hast du ausgerechnet einen Blog als Medium gewählt?

Das fing eigentlich alles mit meiner Jobsuche als Mediengestalterin an. Ich hab mir sagen lassen, dass es bezüglich „Online Portfolio“ nicht schaden kann, einen themenbezogenen Blog zu haben.
Dann hab ich erst mal wochenlang überlegt, worüber ich schreiben könnte, und es gab zwar viele Ideen, aber keine davon passte so richtig, entweder hatte ich einfach nicht genug Bezug dazu, oder es wäre zu zeitaufwändig geworden (Recherchearbeit etc.).
Dann eben stieß ich auf diese 30 Tage Geschichte auf TED und nachdem ich´s mit meinem Tutorial-Projekt ausgetestet hatte war klar: Das ist DAS Thema für meinen Blog.

Und wie sich herausstellte ist ein Blog das IDEALE Medium dafür:
Man ist durch seine Leser dahinter, das Ganze auch wirklich durchzuziehen
Man wird durch die Projekte und Posts anderer Blogger massiv inspiriert und bekommt tausende Ideen.
Durch das Feedback und die Kommunikation mit anderen Bloggern kann man sich gut weiterentwickeln und, ich will nicht lügen, es ist richtig gut fürs Ego.

2. Welches Ziel möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Die Zielsetzung ist eigentlich ein „Work in Progress“.
Ursprünglich wars hauptsächlich ein Tritt in den Allerwertesten für mich, auf dass ich meine Projekte durchziehe, viel lerne, social media besser kennenlerne etc.

Mittlerweile, seit ich mitbekommen habe wie sehr diese Projekte und das Bloggen im Allgemeinen mich beeinflussen, was für eine tolle Wirkung das auf mich hat, möchte ich gerne andere inspirieren, sich selbst an Projekten zu versuchen.
Auch will ich mich gerne stärker mit anderen Projektlern und Bloggern vernetzen und deren Arbeit weiter verbreiten, denn vieles davon inspiriert mich und damit bin ich sicher nicht alleine.
Vielleicht werde ich mich in Zukunft auch mal gesellschaftlichen und politischen Themen widmen, meiner Stimme in diesen Bezügen Gehör verschaffen…
Aber vieles davon ist noch Zukunftsmusik, so genau weiß ich noch gar nicht, wie ich das alles umsetzen werde, wie gesagt „work in progress“.

3. Wenn du dich für einen Tag in ein Tier verwandeln könntest, welches wäre das?

Ganz langweilige Antwort: Eine Katze.
Schon seit ich klein bin haftet mir dieser Spitzname an (in unterschiedlichsten Abwandlungen wie „Ninakatze“, „Miau“, „Kittekätzchen“) und ich wüsste gerne mal, ob ich dem Namen gerecht werden würde ^^.
Natürlich ist jede Katze unterschiedlich, aber gewisse Züge einer Katze habe ich schon, eine gewisse Eigenwilligkeit, der Drang nach Selbstständigkeit, die Fähigkeit, manche Leute um den Finger zu wickeln (hab ich mir sagen lassen, das ist keine Absicht…), in einem Moment verkuschelt sein und im nächsten für sich sein wollen…

Außerdem stell ich mir stundenlanges in der Sonne liegen, außergewöhnlich gute Nachtsicht und ja, auch die Jagd nach Kleingetier interessant vor, obwohl ich nicht weiß, ob ich wirklich was mit dem Jagd Teil anfangen könnte. Ich bin eigentlich allgemein sehr friedlich und der Gedanke ein anderes Lebewesen zu töten und sogar noch vorher damit zu „spielen“ widerstrebt mir schon sehr.

4. Wenn du eine Idee hast, aber irgend etwas dich bei der Umsetzung blockiert, was tust du dann?

DAS ist ein Problem, das ich noch lange nicht als gelöst betrachte.
Ich habe viele Ideen, gute, mittelmäßige, schlechte, sie überschwemmen mich manchmal geradezu, aber ich habe definitiv nur eine beschränkte Menge an Zeit. Und oft steh ich mir auch selber im Weg, denke die Idee ist nicht originell oder gut genug und bekomme nicht den richtigen „Drive“ sie umzusetzen.

Der Weg, der bisher am besten funktioniert hat, ist dem Ganzen Zeit zu geben, die Ideen in meinem Kopf wachsen zu lassen, sich entwickeln zu lassen.
Sicher, manche gehen verloren (mir alle aufzuschreiben hab ich mittlerweile aufgegeben, das endet nur in einer Zettel- oder Datenwirtschaft) aber die wirklich Guten, die werde ich nicht vergessen, die hängen sich in meinem Kopf fest und irgendwann kommt der Zeitpunkt, zu dem ich bereit bin sie zu verwirklichen.

5. Erinnerst du dich an einen Werbespot aus deiner Kindheit?

An einige, die zoomzoomzoom Werbung von Mazda, 3 Wetter Taft natürlich… die hat sich eigentlich gar nicht verändert, die Nescafe Werbung mit Angelo: „War sowieso schief“…

Aber eigentlich kam mir bei dieser Frage als Erstes kein konkreter Werbespot in den Kopf, sondern ein Moment in meiner Kindheit, als ich einen der klassischen Kinderwerbespots sah und mir plötzlich dachte: Die Werbung lügt! (Ja, für ein Kleinkind ist das eine weltbilderschütternde Erkenntnis) Das wird NIEMALS so aussehen, wenn ich´s bei mir zuhause hab!
Bei welcher Werbung mir diese Eingebung kam weiß ich beim besten Willen nicht mehr, ich war wohl noch sehr klein und im Großen und Ganzen war Kinderwerbung in den 90ern immer so ziemlich gleich – fast krankhaft glücklich aussehende kleine Kinder die mit Spielzeug spielen, das nun mal tatsächlich zuhause nie so aussieht wie im Spot und massenhaft billige Special Effects… also auch nicht viel anders als heute ^^.

6. Strand oder Gebirge?

Hier werd ich mal ganz unverschämt schummeln und ein Gebirge direkt an einen Strand setzen, denn ich liebe beides.

Den Strand weil ich das Meer liebe, den salzigen Wind im Gesicht, die wunderschönen Farben vor allem an sauberen Stränden, den Sand, der zum Spielen einlädt.

Das Gebirge, weil ich da immer ein Bisschen an meine persönlichen Grenzen stoße, vor allem bei Gipfelbesteigungen. Ich habe Höhenangst, nicht schlimm, bewältigbar, ich werde nicht ohnmächtig wenn ich in die Tiefe schaue, aber ich halte mich vom Abgrund doch lieber in gutem Sicherheitsabstand fern. Jedes mal wenn ich auf einen Berg steige werde ich mit dieser Angst konfrontiert und es tut SO GUT sie zumindest für eine kurze Zeit zu bewältigen, es fühlt sich nach Freiheit an.

Also besteige ich den Gipfeln und klettere danach zum Erholen zum Strand runter ^^.

7. Gibt es ein Buch, von dem du sagen kannst, dass es dir die Augen geöffnet hat?

Ja, tatsächlich. Ich hab in meinem Leben so viele Bücher gelesen, die mich beeinflusst oder inspiriert haben, aber die Augen geöffnet hat mir nur eines:
„Durchstarten zum Traumjob“ von Richard Nelson Bolles.

Ich wünschte ich könnte jetzt einen hochgestochenen Klassiker nennen, und viele davon hab ich gelesen, aber als Kind von sehr gebildeten und aufgeklärten Bücherwürmern hatte ich oft schon mit den Themen, die diese behandeln, zu tun lange bevor ich sie gelesen habe.

„Durchstarten zum Traumjob“ hat mir Einsichten in eine Welt gegeben, die mir bisher vollkommen fremd war: Die Welt der Arbeitgeber und Personaler.
Ich halte mich für eine sehr unvoreingenommene Person und doch, bei der Lektüre dieses Buches habe ich zum ersten Mal bemerkt, was für unglaubliche Stereotypen ich eigentlich von „Chefs“ im Kopf hatte, dass ich völlig vergessen hatte auch diese als Menschen mit Hoffnungen und Träumen und Unzulänglichkeiten und Ängsten zu sehen.
Abgesehen davon hat es meine Herangehensweise an die Jobsuche von Grund auf verändert, vor allem in der heutigen Zeit, wo es so schwer ist wie lange nicht, einen Job zu finden, und ich glaube jetzt wesentlich besser dafür gewappnet zu sein, technisch und persönlich.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der akut auf der Suche ist oder sich Karrieremäßig verändern will.

8. Was ist dir lieber: Zufriedenheit oder Euphorie?

Überraschenderweise ist das die Frage, die mir am längsten zu denken gab.
Zuerst dachte ich: Ganz klar – Zufriedenheit!

Aber auch Euphorie hat ihre schönen Seiten. So sehr sie auslaugen kann, einen fast schon überfordern kann, sie fühlt sich für den Moment toll an und kann unglaubliche kreative Energien freisetzen.
Ich würde auf keines von beiden verzichten wollen, aber im Großen und Ganzen ziehe ich doch Zufriedenheit vor, ganz einfach weil mir Euphorie auf die Dauer zu anstrengend ist und ich kenne auch die fiese Schattenseite der Euphorie, nämlich dann, wenn sie nachlässt…

9. Wenn du ein Instrument spielen lernen könntest, für welches würdest du dich entscheiden und warum?

Ich spiele mehrere Instrumente und jedes einzelne davon mehr schlecht als recht. Ich würde sie alle gerne gut beherrschen, doch auch da spielt mal wieder die beschränkte Zeit mit rein (ich glaub, ich muss doch 120 werden…) also entscheide ich mich für die Gitarre.

Es gibt sicher elegantere Instrumente, aber die Gitarre ist sehr vielseitig und mobil, man kann sie virtuos spielen oder einfach nur Lieder am Lagerfeuer begleiten, mit der elektrischen Variante kann man wundervoll experimentieren und E-Gitarren sehen einfach nur TOTAL COOL aus!

10. Wenn du bei der Entstehung eines Films mitwirken könntest, was würdest du am Set am liebsten tun?

Im Endeffekt – Schauspielern.
Regie würde mich interessieren, Kamerafrau sowieso, aber wenn ich mir eines aussuchen könnte wär´s definitiv das Schauspielern, am liebsten in einer wirkungsvollen Nebenrolle.
Eine dieser Persönlichkeiten, die die Hauptfiguren inspirieren und auf den Weg bringen, oder, ganz im Gegenteil, an der Nase herumführen. Hauptsache ein Bisschen geheimnisvoll und/oder schräg.
Da fällt mir ein, ich war ja schon in einem Film… War nicht grade Hollywood, sondern im Zuge meiner Projektassistenzarbeit bei einem Jugendfilmprojekt in Hamburg (Oh mein Gott, das hab ich mir ewig nicht mehr angesehen ^^ ich hab grad Tränen gelacht!).

11. Hast du schonmal darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben oder es sogar schon getan?

Nachgedacht? Ja, sehr oft.
Als Teenie habe ich sogar ein paar begonnen, kam aber nie weiter als ein, zwei Kapitel.
Bisher hatte ich einfach noch nicht die richtige Eingebung, denke ich.

Was ich auf jeden Fall irgendwann (vielleicht sogar einigermaßen zeitnah) machen möchte, ist ein „Graphic-Novel“, ob ich dabei der inhaltliche Autor sein werde weiß ich aber noch nicht, mein Mann ist ja sehr schreibbegabt und eine Kooperation mit ihm könnte ich mir da gut vorstellen. Aber auch das ist Zukunftsmusik, akut hat keiner von uns beiden dafür Zeit.

Danke an jeden, der sich die Zeit genommen hat, diesen Roman an Antworten durchzulesen.

Meine Nominierungen und Fragen folgen die nächsten Tage, ich muss mir dazu nämlich noch ein Bisschen was ausdenken ;).

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5 Gedanken zu “Liebster Award für Monthly Creativity

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