Hard Work – Schwerstarbeit

illustration of a human like being made of triangles carrying a huge cage with forms in it which have different facial expressions and colors

Because it has been going so well, and because you gave me most intruiging interpretations, I want to ask you for your thoughts again: What do you see in it?

I´m looking forward to reading and discussing your ideas :).

Weil das bisher so gut funktioniert hat, und weil ihr mir ausgesprochen interessante Interpretationen geliefert habt, möcht ich gerne wieder eure Gedanken dazu: Was seht ihr darin?

Ich freue mich schon auf eure Ideen und einen regen Austausch darüber :).

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46 Gedanken zu “Hard Work – Schwerstarbeit

    1. Interesting 🙂 I’d like to know what the toys could stand for (growing up, childhood in general, the inner child…) and why they can’t escape.

      That thing ^^ I actually remember playing with that and how proud I was when I managed to get all of the forms right (though admittedly the memories are a bit clouded, I probably only remember this quite vividly, because there are videos of me playing with it)

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      1. I would think these geometrical blocks are showing their frustration that it takes forever for a little child to conquer the challenge and they need to stav because it’s an important developmental stepstone in children’s development !!!!

        any more questions ?

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      2. Oh, so the child from the perspective of the forms, yes, why not? And right they are, it isn’t easy being a child, so many steps to take, so many obstacles to get rid of. It’s hard and long road.
        Any more questions? Well, you could tell me every single forms thoughts if you like ^^ but I’m quite happy with your explenaition 😉 (but if you want to – I’d actually find that interesting)

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      1. Ey, jetzt ist mir allerdings ganz zufällig doch noch eine Kleinigkeit eingefallen:
        Das Bild zeigt eine ‚random’ Person (P), die Ballast aus dem bisherigen Leben mit sich schleppt. P müht sich sichtlich, kommt aber nicht vom Fleck, weil der Ballast an einem Hindernis hängen bleibt. Es ist kein riesiges Hindernis. P hat es selber bereits überwunden. Nur der Ballast hält P zurück. P ist allerdings nicht an den Ballast gekettet. P könnte also jederzeit loslassen. Theoretisch. Tut es aber nicht. Praktisch. (was eigentlich unpraktisch ist)
        Der Ballast besteht aus Erinnerungen: fröhliche, erschröckentliche, traurige, miesepetrige… Diese sind nicht in die Persönlichkeit integriert, sondern flutschen zusammenhanglos im Käfig herum (was durch unterschiedliche Farben/Formen unterstrichen wird). Der Käfig wirkt groß und schwer – es kostet Energie, die Erinnerungen gefangen zu halten (und mitzuschleppen).
        (Habe ich jetzt das Bild interpretiert oder ein Selbstporträt skizziert? Oder beides?)

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      2. Ui, eine psychologische Interpretation (und noch dazu so nah an der Idee, die ich bei dem Bild hatte ^^), gefällt mir :-).

        Und auch nicht unstimmig, wer kennt ihn nicht, diesen Ballast, den man mit sich rumschleppt und einfach nicht loslassen kann. Wie viel einfacher wäre das Leben oft, wenn man manches einfach hinter sich lassen könnte…

        Das mit dem Selbstportrait ist natürlich bei der Interpretation immer ein Risiko ^^ im Endeffekt ist es wohl beides, weil natürlich die eigene Persönlichkeit und Geschichte die Richtung beim Interpretieren vorgeben (zumindest bei so freien, untechnischen Interpretationen).

        P.S. danke, dass du für mich deine überwältigende Wortkargheit überwunden hast 😉

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      3. Gerne. Meine Wortkargheit ist sowieso eine ganz liebe, die dem Mitteilungsbedürfnis meist den Vortritt lässt. 🙂
        Wichtig wäre ja, die Essenz der vergangenen Erfahrungen in die eigene Persönlichkeit zu integrieren. Dabei ginge es um die Frage: Auf welche Weise hat das Ereignis die Entfaltung meiner Persönlichkeit gefördert. Man würde dann vielleicht sagen: Okay, das war zwar eine hundsverreckte Scheißerfahrung (sorry für die Ausdrucksweise, aber Ehrlichkeit muss sein), aber ich bin dadurch stärker, klüger, liebesfähiger, gelassener, whatever…geworden. Damit könnte man das Ereignis als solches in Frieden der Vergangenheit angehören lassen.
        In dieser Hinsicht gibt es ja in der Zeichnung ein interessantes Detail: Die geometrischen Figuren im Käfig haben ein Gesicht – die Person hat keins.

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      4. Das ist aber sehr galant von ihr, hast sie gut erzogen ;-).

        Allerdings, es ist sehr wichtig, dass Erfahrungen verarbeitet werden anstatt verdrängt oder neurotisch wiedergekäut, und ich denke was du beschreibst ist eben eine gelungene Verarbeitung. Und die Ausdrucksweise, da passend, verzeih ich mehr als gerne, ich bin sogar FÜR den Einsatz von Kraftausdrücken in Maßen, bei passenden Gelegenheiten, sie können zur Verarbeitung beitragen (das Kind beim Namen nennen) 😉 .

        Ja, das mit dem Gesicht hat beim Ursprungsgedanken seinen Hintergrund und passt auch bei deiner Interpretation ausgesprochen gut (ich sag ja, sie liegen sehr nah beieinander ^^) so oder so funktioniert das glaub ich ganz gut als Hinweis auf Abspaltung gewisser Aspekte.

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      5. Hey, das mit dem Abspalten ist ein interessantes Stichwort. Der Käfig muss ja nicht unbedingt unverarbeitete Erlebnisse enthalten – es kann auch ungelebtes Leben sein. Freude, die sich P nie gegönnt hat. Nicht zugelassene Wut oder Trauer… Dann wären es nicht Dinge, die P loslassen sollte – der Trick wäre dann, sie endlich zuzulassen und auszuleben.

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      6. Auch ein interessanter Ansatz. So viele Entscheidungen, die wir nicht oder anders treffen, verpasste Chancen und Möglichkeiten, sowas kann einen auch verfolgen. Kern wäre dann also, sein Leben in die Hand zu nehmen und sich nichts mehr entgehen zu lassen. Schöner Schluss, würd ich sagen 🙂

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    1. Auch wahr 🙂 Lernen besteht ja aus Erfahrungswerten und je häufiger man bestimmte Erfahrungen macht umso schwerer wird es, sie „ergebnisoffen“ zu bewerten. So steht das Lernen sich manchmal selbst im Weg ^^.
      Wirklich offen sind vermutlich genau deshalb nur Kinder (bis zu einem gewissen Alter) weniger Erfahrungen, die als Bewertungskriterium zur Verfügung stehen.

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    2. Das ist definitiv ein spannender Ansatz. Die geometrischen Formen würden dabei vielleicht etwas Genormtes andeuten. Das können beispielsweise Konditionierungen durch das gesellschaftliche Umfeld sein. Was ‚man’ zu tun oder lassen hat. Oder die Formen können für genormte Lerninhalte stehen, die unter Umständen zum Hemmschuh werden. So könnte man durch theorielastiges Lernen beispielsweise bei einer Sprache die abgefahrensten Verben rauf und runter konjugieren – aber man bekommt bei einer ganz normalen Alltagskonversation den Schnabel nicht auf.

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      1. Genau. 🙂 Das finde ich auch spannend an solchen Interpretationen. Im Ausgangspunkt ergeben sich ganz verschiedene Ansichten. Man hat seine eigene Idee. Liest andere Interpretationen und denkt: Steil, darauf wär ich im Leben nicht gekommen. Und das wäre ja an sich schon bereichernd. Aber es muss ja da nicht aufhören. Die eigenen Ansätze lassen sich aufgrund der neuen Inputs weiterspinnen* und plötzlich ergeben sich Berührungspunkte. Etwas passt zusammen wie Puzzleteile und so entsteht etwas Größeres als die ursprünglichen Einzelinterpretationen. 🙂
        (* das world-wide-web spinnt sich ja nicht von allein – da sollte man schon ein wenig mitspinnen)

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      2. Eben, deswegen seh ich das Netz nicht nur als Ablenkungslieferant, da steht viel Potential dahinter, auch menschliches 🙂 .

        Das Video schau ich mir später an und da kriegst dann noch nen eigenen Kommentar dazu 😉

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  1. Uiui, bevor ich mir die Romane über mir jetzt komplett durchlese, hier mein erster Gedanke: Emotionengefängnis. Warum die eingesperrt werden (freiwillig oder mit Gewalt) weiß ich noch nicht. Aber ich hab das Gefühl als würde die Menschheit langsam aber sicher alle echten Emotionen wegsperren…

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    1. Auch sehr treffsicher 🙂 Sag mir Bescheid, wenn du die Antwort auf das Warum weißt, wird sicher spannend.

      Emotionen machen jedenfalls verletzlich, verletzlich zu sein wiederum wird als immer gefährlicher angesehen (vor allem in einer Leistungsgesellschaft mit immer weniger zu vergebenen Jobs), so gesehen ist es ein trauriger, aber logischer Schluss, wenn viele Menschen ihre Emotionen lieber wegsperren, wenn auch auf die Dauer kein weiser.

      Und ganz off topic, ich hoffe mindestens einer der drei Fotografen, die ich zu deinem Post verwiesen hab, hat dir was geschickt. Ich hoffe meine Zeichnung für dich spätestens morgen fertig zu kriegen (mein Archiv zu durchforsten wär akut eher mühsam mit Ersatz Schleppdepp).

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      1. Also erstmal danke fürs aus der Seele sprechen… Besser hätt ichs nicht zusammenfassen können! Ich mag die Idee deine zeichnungen ganz unvoreingenommen analysieren zu dürfen, macht immer wieder echt Laune!!
        Und jetzt muss ich noch loswerden wie Mega Hammer gut ich es finde das du die Zeichnung noch einreichen willst! Das freut mich voll! Und wenns sein muss wart ich nochmal ne Woche bis zur verlöffentlichung, aber ohne deine Zeichnung geht nix online 😉

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      2. Büdde ^^ auch wenns die eigene Seele war, aus der ich sprach 😉
        Und ja, das mit dem Interpretieren macht wirklich Laune 😉

        Hui, da muss ich mich ja umso mehr bemühen 😀 vor allem will ich nicht, dass du nu meinetwegen deinen Veröffentlichungstermin verschieben musst (bis morgen hab ich ja noch, oder? Die Zeichnung wehrt sich ein Bisschen ^^)

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      3. Gut 🙂 dann mach ich mich wohl besser an die Arbeit 😉 (ich wünschte ja, ich könnte es mit Grafiktablett machen, aber mein monster (arbeitslaptop) lässt auf sich warten)

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  2. Also entweder „wenn man die situation nicht ändern kann und auch nicht weglaufen, dann mach das beste draus“ leave it, change it or love it.

    Oder: drei haben gemerkt, in welch mieser Situation sie sind nur der eine bildet sich ein frei und glücklich zu sein — auf konsum/internetdroge oder sonstwie mainstreamig. Das dümmliche grinsen zeugt vom fehlen echter Freude.

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    1. Ach ja und für beide Interpretationen: die Person, die zieht, sehe ich als Diktator/pseudodemokratie. Er ist damit beschäftigt die Gesellschaft dahin zu bekommen wo er sie haben will und merkt dabei nicht, dass durch das Hindernis gleich der Käfig auf ihn draufkippt. Dann ist er hin und vllt springt dabei sogar r Käfig auf. Hoffnung!!!!!

      Ach ja Interpretation 3: die lachende Person hofft genau das und ist nicht in der Lethargie versunken wie die anderen sondern beobachtet weiter die Situation ob man was tun kann um sich zu retten. Und lacht vor Vorfreude

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      1. Eine politische Interpretation, spannend 🙂 damit hab ich nicht gerechnet.

        Die Person als Diktator, der sich durch sein Handeln selbst gefährdet, ja, passt auch gut, er ist ja auch so schön eckig 😀 und das spiegelt natürlich auch gut unsere (sogar globale) politische Situation wider. Beide Interpretationen.

        Die erste unsere Reaktion auf aktuelle Ereignisse und wieso wir Tragödien rund um die Welt so schnell verdrängen (werden), ein Gefühl von Machtlosigkeit.

        Die zweite und dritte betonen das von der Seite her noch mehr und mir gefält vor allem das Selbstzerstörerische des Diktators, das du hervorhebst.

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      2. Allerdings, auf so manches hier wär ich im Leben nicht gekommen 😀 total spannend!
        Ja, das Draufkippen mag ich auch ^^ der Aspekt kam erst bei der späteren Entwicklung dazu. Und es stimmt auch, wie du sagst, alles kann uns einholen und unter sich begraben, wenn wir nicht lernen, loszulassen (ob nun Vergangenes oder die eigenen Ängste und eingefahrenen Verhaltensweisen und entsprechend Zukünftiges)

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  3. oooh das gefällt mir. zuerst wollte mir dazu gar nichts einfallen, aber dann war es glasklar (ich kommentiere zuerst bevor ich die anderen lese). ganz eindeutig geht es hier um einen menschen, der seinen „rucksack“ zu schleppen hat. sein päckchen an gefühlen und erlebnissen, die ihn zu der person gemacht haben, die er ist. die fröhlichen, die angstmachenden, die traurigen. das alles muss er immer und immer mit sich herumtragen und es ist manchmal eine schwere last…

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      1. Das Thema findet sich in vielen Kommentaren auf die eine oder andere Art wieder (und ist, wie vermutlich schon in anderen Kommentaren erwähnt, sehr nah an meinem Ursprungsgedanken, was ich natürlich schmeichelhaft finde, weil es zeigt, dass die Message ankommt) und liegt auch nahe, es ist ein sehr menschliches Thema 🙂
        Den Schluss mit der Zusammensetzung aus den geometrischen Formen find ich interessant, wär ich da selber drauf gekommen hätt ichs wohl eingebaut ^^ passt gut.

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      2. Mich auch ^^
        Ich glaub nicht, ich mein es steht zwar die Qualität der Bilder diesmal nicht so sehr im Vordergrund, aber es ist dennoch schön zu lesen, dass es gefällt 🙂

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