Madame

person holding up a poster of a pretty starlet

I think you know the „drill“ by now 😉 Give me your thoughts, I´m realy looking forward to your interpretations and discussions.
They make the pictures I post here so much more than a mere exercise in drawing, they add meaning(s) and make them „alive“ in a way.

I am very much enjoying this months project, mainly because of all the life in the comment section ;).

Ich denke ihr kennt euch mittlerweile aus 😉 bitte gebt mir eure Gedanken zur Madame, ich freu mich schon riesig auf eure Interpretationen und Diskussionen, sie machen aus meinen Bildern so viel mehr als nur Zeichenübungen, sie geben ihnen Bedeutung(en) und machen sie irgendwie ein Bisschen lebendig.

Ich genieße das diesmonatige Projekt sehr, hauptsächlich wegen all des Lebens in der Kommentarsektion ;).

Wenn ich so dreist sein darf, diesen ausgesprochen treffenden Kommentar von Random Randomsen aus der Kommentarsektion von Schwerstarbeit hier wieder zu geben:

„Genau. 🙂 Das finde ich auch spannend an solchen Interpretationen. Im Ausgangspunkt ergeben sich ganz verschiedene Ansichten. Man hat seine eigene Idee. Liest andere Interpretationen und denkt: Steil, darauf wär ich im Leben nicht gekommen. Und das wäre ja an sich schon bereichernd. Aber es muss ja da nicht aufhören. Die eigenen Ansätze lassen sich aufgrund der neuen Inputs weiterspinnen* und plötzlich ergeben sich Berührungspunkte. Etwas passt zusammen wie Puzzleteile und so entsteht etwas Größeres als die ursprünglichen Einzelinterpretationen. 🙂 „

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52 Gedanken zu “Madame

    1. All 3 fit very well 🙂 I think we all play lots of different roles in our lives, wife, worker, (later on) mother, everlasting teenager ^^
      Living the dream is interesting, any special dream or just generally „the dream“?
      Intrarollenkonflikt passt da auch gut zu eins, die Rollen, die wir spielen, können sich ja durchaus auch mal in die Quere kommen.

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      1. Ah, O.K., also der Versuch, sein eigenes Traum-Ich in die Wirklichkeit umzusetzen (der in seiner perfektionistischen Herangehensweise ja an sich schon zum Scheitern verurteilt ist)?

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    1. Das freut mich, dass meine Dreistigkeit gut ankam 😉 der Kommentar beschrieb einfach so gut, wie ich empfinde, dass er reinmusste, besser hätt ichs nicht ausdrücken können 😉

      ^^ deine Erstgedanken zu den Bildern ähneln sich irgendwie stark, oder irr ich mich da 😉

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    2. Wie’s der Zufall haben will – schon wieder ist mir hinterher noch was eingefallen… (und die Wortkargheit hat schon wieder Urlaub – lucky devil)
      Zunächst ein persönlicher Eindruck: Das Bild im Bild wirkt sehr harmonisch und ausgeglichen. Das könnte daran liegen, dass es Gegensätze vereint ohne ihre Eigenheiten zu verwischen. Es gibt weiche, fließende Linien – aber auch einige ziemlich heftige Spitzen. Dann auch eine ausgeprägte Asymmetrie, die sich unter dem Strich aber ausgleicht. Beispielsweise sind die Haare ganz krass asymmetrisch – aber die beiden Wellen drücken totale Ausgewogenheit aus. Es ist wie bei einer musikalischen Komposition. Lauter Durdreiklänge würden langweilig wirken. Es braucht Dissonanzen. Aber diese müssen auf eine sinnvolle Weise integriert sein. Genau dieser Ausgleich mit Blick aufs Ganze zieht sich durchs ganze Bild. Sogar die Landschaft gleicht ein Stück weit die Asymmetrie des Kleides aus. (Interpretation folgt)

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      1. Deine Wortkargheit wär ich gern, die scheint ja wirklich oft Urlaub zu haben 🙂
        Das ist ja schon eine richtige Analyse 😉 find ich schön, dass es so rüberkommt, das symetrische asymetrische war ja tatsächlich so beabsichtigt ^^ (vor allem bei den Haarwellen) bin schon gespannt auf die Interpretation 😀

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      2. Bitte sehr: Der Gegensatz geht über das Bild im Bild hinaus. Was von der Person zu sehen ist, die das Bild hält, steht in einem gewissen Gegensatz zu dem, was auf dem Bild zu sehen ist. Man könnte leicht glauben, jemand wolle uns ein falsches Selbstbild unterjubeln, verstecke sich hinter unrealistischen Vorstellungen usw.
        Ich wage jetzt mal einen ganz anderen Ansatz. Das Bild zeigt einen wichtigen Aspekt kreativer Arbeit. (Kunst)Werke müssen nicht zwingend Abbilder ihrer Schöpfer sein. Damit meine ich nicht das Aussehen. Es ist ja eh klar, dass auch eine füllige Person Strichmännchen zeichnen kann. Aber jemand kann auch im grausamsten Gefühlschaos eine rührende Liebesgeschichte schreiben. Ein total unausgewogener Mensch kann dennoch harmonische Musik komponieren. Kurz gesagt: eine künstlerische Kreation ist meist mehr als bloße Selbstdarstellung. Klar spielt die Persönlichkeit immer eine Rolle. Aber wir sollten nicht mit voreiligen Aha!-Schlussfolgerungen das Wesentliche aus den Augen verlieren.
        In diesem Sinne sehe ich hier auch kein ‚sich Verstecken’. Es ist eher ein Präsentieren – schaut euch das Bild an, nicht mich. Dazu passt auch der Titel Madame. Eine künstlerisch reife Persönlichkeit, die mehr als bloße Selbstdarstellung im Schilde führt. Oder es geht zwar um etwas Persönliches, das aber auf eine höhere Ebene geführt wird. Das Bild zeigt ja nicht ein erreichbares Schönheitsideal. Es ist eher so, dass die Möglichkeit genutzt wird, durch die Kunst eine Schönheit darzustellen, die über das Menschenmögliche hinaus geht.
        Ich habe für dieses Prinzip auch gleich ein Musikbeispiel, bei dem vor einem total unschönen Hintergrund ein unglaublich schöner Song entsteht: https://youtu.be/nYZRRiUzo5w

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      3. Das ist allerdings wirklich ein interessanter Ansatz 🙂 die künstlerisch reife Persönlichkeit, die ihr Werk in den Vordergrund stellt, nicht sich selbst. Auch den Gedanken, dass aus negativem oder unperfektem trotzdem Schönheit entstehen kann find ich reizvoll (danke auch für das Lied 🙂 passt gut ).

        Danke für diesen interessanten und andersartigen Ansatz, darauf wär ich wirklich gar nicht gekommen, aber man kann das tatsächlich gut so sehen. Da hast du weiter hinter meine Arbeit geschaut als ich selber ^^

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      4. Danke für das Feedback zu meinem Interpretationsansatz. Für meinen Begriff gehört auch das zur Interpretation, dass man sich eben nicht nur fragt „Was könnte damit gemeint sein?“ sondern sich zusätzlich die Frage stellt „Was könnte es ‚ungemeint’ auch bedeuten?“ Genau diesen Teil des ‚Spiels’ finde ich dank des direkten Feedbacks eben besonders spannend. 🙂

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      5. Büdde ^^
        Deinen Begriff der Interpretation find ich gut 🙂 leider wars zumindest bei mir in der Schulzeit so, dass die künstlerische Freiheit beim interpretierwn von Bildern oder Texten weniger gern gesehen war. Ich fürchte, dass das heute auch nicht anders ist, was ich sehr schade finde. Dein Ansatz ist viel interessanter ^^

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      6. Gewisse verschulmeisterte Interpretationen sind ja eher eine Art wissenschaftlich verbrämtes Kaffeesatzlesen. Ich bin ja auch nicht dafür, dass man jeden unverdünnten Schwachsinn als freie Interpretation durchgehen lässt. Aber in kreativen Prozessen spielt das ‚Ungemeinte’ eine wesentliche Rolle. Und das darf man bei einer seriösen Interpretation nicht ausblenden. Ich kann das allerdings im Moment nicht wirklich schlüssig formulieren. Da muss ich zunächst eingehender darüber denken. Ich komme darauf zurück. 🙂

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      7. „Wissenschaftlich verbrämtes Kaffeesatzlesen“ ist ein genialer Ausdruck 😀 den merk ich mir!
        Klar, wenn die Interpretation komplett am Thema vorbei geht und offensichtlich ist, dass sich keinerlei Gedanken gemacht wurden, das macht keinen Sinn und verdient eine schlechte Note. Aber ich darf hier ein Beispiel aus der Schulzeit meines Mannes anbringen:
        Eine Mitschülerin hatte ein Gedicht geschrieben, irgendwer von der Schülerzeitung bekam das in die Finger und veröffentlichte es dort und eine Lehrerin fand es wäre eine gute Idee, das Gedicht als Interpretationsbasis für eine Schulaufgabe zu verwenden. So weit so gut.
        Dieselbe Mitschülerin bekam eben diese Schulaufgabe und machte natürlich ihre Interpretation zu ihrem Gedicht, sollte nicht so schwer sein, sie hat es ja selbst geschrieben. Aber natürlich kam es anders, besagte Lehrerin beurteilte ihre Arbeit (nicht wissend, dass sie die Verfasserin des Ursprungsgedichtes war) mit einer 4. Natürlich ließ die Schülerin das so nicht auf sich sitzen und nachdem sie belegen konnte, dass das Gedicht aus ihrer Feder stammt musste die Lehrerin ihr eine eins geben. Auf jeden Fall spiegelt das sehr gut die Problematik der Interpretation im schulischen Rahmen wider, sehr viel von der persönlichen Meinung des Lehrers kann in die Benotung mit einfließen, wenn dieser das Thema selbst nicht so recht durchdacht hat.

        Interpretationen, egal ob von historisch relevanten oder nigelnagelneuen Werken, sind eine komplexe Angelegenheit, die immer von mehreren Seiten betrachtet und durchdacht werden sollten. Bin schon gespannt auf deine weiteren Gedanken zum „Ungemeinten“ in der Interpretation 🙂

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      8. Wow! Vielen Dank für dieses eindrückliche Beispiel. Leider ist das halt die ganz große Ausnahme, dass eine nicht ganz so geglückte Lehrerbeurteilung so unzweifelhaft entschleiert werden kann. 🙂 Und die Problematik besteht ja nicht nur im schulischen Rahmen. Speziell bei sehr berühmten Werken gibt es diese etablierten Lehrmeinungen. Und da haben zwar viele Leute Fakten gesammelt und viel Denkarbeit investiert. Und damit können sie durchaus den Zugang zum Werk erleichtern. Aber egal wie viele Belege man gesammelt hat – es bleiben immer Lücken, die durch Annahmen gefüllt werden. Und wenn eine Theorie plausibel erscheint wird sie meist auch für richtig gehalten (so lange uns nicht neue Erkenntnisse eines Besseren belehren). Dabei lehrt uns der ganz normale Alltag, dass Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit nicht immer Hand in Hand gehen. Und das Schlimme: Wenn jemand einen alternativen Ansatz zur Sprache bringt, fühlen sich die Lehrmeiner in ihrer Autorität bebeinbieselt. Dabei müsste doch insbesondere ein ernstzunehmender wissenschaftlicher Ansatz immer zwei Möglichkeiten einbeziehen: Die Theorie kann Fehler enthalten und/oder sie deckt möglicherweise nicht die gesamte Bandbreite ab.

        (Das ‚Ungemeinte’ braucht noch eine gewisse Reifezeit.)

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      9. Diesbezüglich kenn ich sogar noch eine Geschichte: Eine Schulkollegin von mir war kurz davor, in Englisch durchzufallen. Deshalb kam sie nach dem Erhalt einer 4 in der Englisch Schularbeit – Interpretation eines Jugendstilbildes von Klimt (ausgedruckt in Graustufen, ausgerechnet) – zu mir, damit ich die Lehrerin bequatsche. Ich mein, ihre Interpretation war jetzt nicht der Wahnsinn, aber man konnte das durchaus noch durchgehen lassen, man sah eben, dass sie sich schon Gedanken gemacht hat. Ich konnte dann besagte Lehrerin auf einen dreier hochhandeln (hauptsächlich deshalb, weil ich ihr „star pupil“ war und besser Englisch konnte als sie – was nicht allzu schwer war).

        Aber ja, ich kann dir nur zustimmen, natürlich ist die Lehrmeinung von Belang, aber bei einer zumindest ansatzweise wissenschaftlichen Disziplin sollte eine gewisse Flexibilität schon Grundlage sein.

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      10. Klimt in Graustufen – vielleicht eine eigenwillige Variante des schwarzen Humors? 😉 Jedenfalls deutet deine Geschichte auf eine ebenfalls nicht ganz seltene Facette der Interpretation: Es ist absolut mitentscheidend WER einen bestimmten Gedanken äußert. (und manchmal wird das ‚mit’ auch weggelassen)

        Mir ist da übrigens noch ein Gedanke zur Madame eingefahren. Es könnte doch auch sein, dass hier jemand eine bisher unbekannte Seite der eigenen Persönlichkeit zeigen will? Das Bild stellt also nicht ein physisches Schönheitsideal dar, sondern symbolisiert bisher unbeachtete (ungezeigte?) Persönlichkeitsaspekte. (Wenn ich mir das Bild als Klang vorstelle, höre ich eine subtile Ästhetik. Kühn aber auch fragil. Eine raffinierte Harmonie, die haarfein an der Grenze zur Dissonanz vorbeigeht.) Dieser Ansatz würde auch die mutige ‚Stemmbogenhaltung’ der Füße erklären.

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      11. Ich fürchte nein, kein schwarzer Humor ^^ bloß nicht richtig nachgedacht.

        Ja, wobei das ja nicht auf Interpretation beschränkt ist, allgemein im Sprachunterricht (und nat. auch im Kunstunterricht) fließt sehr viel persönliches in die Benotung ein. Es ist natürlich auch schwierig, das zu vermeiden, denn vieles in diesen Bereichen ist eben subjektiv, aber mancher Lehrer achtet darauf halt weniger als andere.

        Eine wirklich schöne Interpretation 🙂 so positiv. Und ja, wieso nicht, vielleicht wie „das wirkliche Ich“ preiszugeben (oder eben einen Teil davon) das mit dem objektiven Äußeren ja oft nichts zu tun hat. Und danke auch für die auditiv imaginative Beschreibung, ich bin noch nie auf die Idee gekommen, mir meine Bilder musikalisch vorzustellen.

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      12. Schade. Wäre zumindest eine originelle Art von Humor gewesen. Oder auch ein spannendes Experiment – wenn man diskutieren möchte, was von einem Bild übrig bleibt, wenn man es eines wichtigen Elements beraubt. Was sagt es dennoch aus? Und warum? Das wäre ja auch mal ein Ansatz. 🙂
        Wann ich genau angefangen habe, mir Bilder auch musikalisch vorzustellen, weiß ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich war ich da von Mussorgsky inspiriert. Aber mir hilft es wirklich, zusätzliche Elemente / Dimensionen zu entdecken. Möglicherweise war es ursprünglich eine Kompensation gewisser Defizite. Meist läuft es wohl eher umgekehrt – dass jemand Musik als Bilder sieht.

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      13. Stimmt 🙂 wäre wirklich ein spannendes Experiment gewesen, obs in ner Klasse hilfreich gewesen wär, in der gut 1/3 mit der Sprache allein zu kämpfen hatte wär naturlich eine andere Frage gewesen, aber im Prinzip ist das wirklich ein interessanter Ansatz.
        Das mit der Musik als Bilder, das kenn ich ja, das drängt sich mir fast auf, aber umgekehrt, das ist tatsächlich neu 🙂

        Bezüglich Mussorgsky (ja, ich kann googlen ^^ aber der Zusammemhang erschließt sich mir nicht) und den Defiziten müsstest mir jetzt weiterhelfen, da komm ich nicht ganz mit. So oder so stimm ich dir zu, dass es immer interessant ist neue Dimensionen der Dinge zu entdecken, da können sich durch Bekanntes ganz neue Welten erschließen 🙂

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      14. Allerdings wäre das Graustufenklimtexperiment nur sinnvoll, wenn es nicht durch Sprachbarrieren verzerrt wird. 🙂
        Sorry, das Stichwort Mussorgsky war etwas dürftig. Konkret meine ich dieses Werk: https://en.wikipedia.org/wiki/Pictures_at_an_Exhibition
        Und die Defizite: Ich sehe nicht ordentlich 3D und habe deshalb generell Mühe mit dem ganzen ‚räumlichen Zeugs’. Deshalb könnte es sein, dass dieses ‚Bilder in Musik übersetzen’ ein Versuch der Kompensation ist. Natürlich bilde ich mir nicht ein, dass man damit quasi das 3D-Sehen ‚ersetzen’ kann. Aber es gibt der visuellen Wahrnehmung irgendwie doch eine zusätzliche Dimension. Und das Schöne daran: Sie funktioniert bei jeder Art von Bild – auch wenn das Perspektivische darin keine Rolle spielt.
        Da ich das Mussorgsky-Werk schon sehr lange kenne, halte ich es für denkbar, dass ich die Idee des Bilderhörens (wenn auch nicht bewusst) dort aufgegabelt habe.

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      15. O.K. nun kann ich mehr damit anfangen 🙂 kann ich mir schon vorstellen, dass du dich da hast inspirieren lassen.
        Oh, irgendwie schwer, sich das vorzustellen, nicht richtig 3d zu sehen, ist irgendwie so selbstverständlich, wenn man da keine Probleme hat. Aber klar, wieso nicht, erscheint mir als sinnige Kompensation, da zumindest im Gehörten dann Räumlichkeit wahrnehmbar wird.

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  1. 1. Gedanke: Das Bildnis von Dorian Gray (so ein hätte ich auch gerne von mir)
    2. Gedanke: Ne, eine lebende Litfasssäule – kurz Werbung in der FuZo
    3. Gedanke: Ah, ein Profilbild auf Facebook oder eine Heißmacher für Single-Börsen. Ganz klar. Der erste Eindruck zählt ja bekanntlich. Und da darf man auch gern mal ein bisschen Schummeln.

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    1. Dorian Grey… stimmt, jetzt, wo dus sagst 🙂 könnt ich auch gut brauchen mit meinen beinah 30 ^^
      Lebende Litfasssäule, stell ich mir witzig vor, ob die einen verfolgt? Dann rennt einem ein Divaplakat hinterher
      Sehr nah an der Intention, die Nummer 3. Im social media Bereich überzeichnen wir uns selbst sehr gern, stellen uns „besser“ dar, als wir sind, vielleicht auch weil wir nie wissen können, wer dann so über unser (Selbst-) Bild urteilen wird.

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      1. Klar zeigt man sich von seiner besten Seite. Im Zweifelsfall wird einfach der Bildausschnitt extrem verkleidet. Deshalb vor online Verabredungen immer um weitere, möglichst aussagekräftige Aufnahmen bitten. Sonst wird aus dem feschen Madl mit den schena Haar, schnell a gstandns Mansbuid 😀

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  2. dem zitierten kommentar kann ich nur zustimmen. das – und ganz genau das – war auch vor langer zeit mal die intention von textfragmenten, die ich hier gepostet hab. irgendwann hab ich leider mal den zugang zur metaphorischen sprache verloren aber wer weiß… 🙂

    übrigens ist es für mich wieder ganz eindeutig. das bild, das man von sich zeichnet, das man nach außen hin sein will und hinter dem man sich versteckt.

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    1. Dann wünsch ich dir, dass der Zugang zur metaphorischen Sprache bald wiederkehrt 🙂 das klingt nämlich spannend, mit den Fragmenten.

      Gute, solide Interpretation. Wäre auch schön, wenn man (so als Mensch) nicht immer so sehr das Gefühl haben müsste, sich verstecken zu müssen und nach außen hin perfekt zu wirken.

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      1. 🙂 mal sehen. ich bin nicht sicher ob ich mir das wünsche, meist funktioniert das vor allem dann gut, wenn ich in schwarze löcher falle…

        oh ja, wie recht du hast. das ist ein ganz, ganz großes thema in meinem leben.

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      2. Oh, O.K., dann nehm ich das erst mal lieber zurück ^^ ja, Tiefs im Leben können natürlich die kreativsten Phasen sein, das kenn ich auch sehr gut. Aber durch tägliche Übung (30 Minuten für Freizeitprojekte sind in Ordnung) kann man seinen kreativen Schweinehund auch in Hochzeiten zur Arbeit bewegen 🙂 (das ist ja im Endeffekt der Grund, warum ich mit Monthly Creativity angefangen hab).

        Ja, ich kämpfe auch nicht wenig damit ^^

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      3. ja das stimmt. aber beim schreiben kann ich mir schwer vornehmen. die worte blubbern meist irgendwann aus meinem herzen. wie das mit dem glück zum beispiel. die kommen aus einem tiefen gefühl heraus. wenn das grade nicht ist, entstehen halt eher so beiträge wie der aktuelle zu venedig 😉

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      4. Es muss ja nicht immer ein Herzenswerk werden, ist ja bei mir auch so, nicht jede Arbeit, die ich hier poste, kommt aus dem innersten meiner Gefühlswelt, manchmal macht mans eben, damit mans gemacht hat, ist ja ganz normal ^^.

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  3. Ich mach es so wie immer und offenbare Dir meinen ersten Gedanken: der Schein trügt…
    Auch das ist ein Trend der mir so gar nicht passt. Ich müsste jetzt zu weit ausholen, aber ich kann die Menschen die so ein „Schild“ NICHT vor sich herum tragen an einer Hand abzählen… Traurig aber wahr…

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    1. Ja, die wenigsten haben den Mut, ganz offen ihr Ich zu zeigen. Was ja auch verständlich ist, nicht jeder sollte gleich das ganze Ich mit all seinen Schwächen zu Gesicht bekommen. Aber mehr und mehr wird oft die eigene Persönlichkeit generell als unzulänglich angesehen und entsprechend die „Schilder“ immer größer und prächtiger und die haben immer weniger mit der tatsächlichen Person zu tun.

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    2. Ganz selten verwünsche ich mein zeichnerisches Untalent. Genau jetzt ist so ein Moment. Denn dieser erste Gedanke ‚der Schein trügt’ hat auch bei mir einen ersten Gedanken ausgelöst: ‚Das Schwein trügt’ – nach dem gleichen Prinzip wie die Madame-Zeichnung wäre auf dem Bild im Vordergrund ein Schwein abgebildet. Und statt menschlicher Hände und Füße wären die Extremitäten eines Huftiers zu sehen. Das würde ja auch wieder verschiedene Interpretationen zulassen. Etwa ein trügerisches Glück (man glaubt, man hätte Schwein gehabt und hat in Wirklichkeit einen Bock geschossen). Oder Eifersuchtsgedanken einer Frau: Das Schwein betrügt mich, weil er nur ein geiler Bock ist. 🙂
      (hat jetzt nicht wirklich was mit der Madame zu tun – ist einfach auch nur so ein erster Gedanke)

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