Endings – Enden

black plastic bag flying over changing landscape

And now, for the last time (at least this month 😉 ) I´d like your interpretations. It will be very interesting I think, because I don´t really know what I intended with this one ^^

Und nun, ein letztes Mal (zumindest diesen Monat 😉 ) hätt ich gerne eure Interpretationen. Das wird denk ich ziemlich interessant werden, weil ich nämlich selber nicht so richtig weiß, was ich bei dem Bild im Sinn hatte. Das „Ungemeinte“ (nähere Infos dazu auf Randomrandomsen) könnte da sehr interessante Aspekte hervorbringen.

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29 Gedanken zu “Endings – Enden

  1. Uje! Mit der ewigen Ja-doch-nett Leier kann ich ja schlecht daherkommen. Und alles andere übersteigt mein intellektuelles Potential… -_-
Ja doch…
Net? 
Guad. Schaugmamoi. :)

    Im Prinzip ist das ja genau mein Ding. Da nicht konkret etwas gemeint ist, lässt sich massenhaft ‘Ungemeintes’ entdecken (an dieser Stelle ‘tusen takk’ für die Verlinkung des Beitrags!). Zunächst zur irdischen Ebene. Gegenüber Mutter Natur rückt das von Menschen Geschaffene in den Hintergrund. Wenn’s drauf an kommt, ist die Natur die Herrscherin. Auch wenn’s weit hergeholt ist – aber ich meine sogar die vier Elemente zu erkennen. Wasser, Feuer (die Dünen als Symbol der Gluthitze in der Wüste), Erde (Bäume, die ja Humus brauchen), Luft (Berggipfel, die zwar solide sind – aber dennoch ist es dort oft eine ‚luftige’ Angelegenheit).
    Dennoch gibt es eine Menschen-Möglichkeit, sich weit über das Irdische zu erheben. Die Welt der Gedanken. Die fließenden Linien sehe ich mal als Gedankenfluss (es kann ja auch einfach nur Luft sein – aber das ist bei manchen Gedanken auch nicht anders). Der schwarze Korb ist das Unterbewusste (schwarz ist hier nichts Böses, sondern einfach total undurchsichtig). Ein Teil des Gedankenflusses verschwindet in diesem Korb. Dort geschehen Dinge, die sich dem bewussten Verständnis und der Kontrolle entziehen. Manchmal (beispielsweise bei intensiven kreativen Prozessen) kommt dann etwas aus dem Korb wieder zurück in den Gedankenfluss.
    Jetzt habe ich wahrscheinlich einfach ‘meinen Kram’ in das Bild hineininterpretiert. Aber es macht doch irgendwie Sinn?

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    1. Macht durchaus Sinn 🙂 ja, mit der Interpretation kann ich durchaus was anfangen, speziell mit den fliegenden Gedanken und dem Unterbewussten. Die Idee zu dem Bild kam mir ja, als ich draußen eine Plastiktüte vom Wind getragen vorbeifliegen sah, die hat sich dann weiter verselbstständigt, ohne mir mitzuteilen worum es geht (also die Idee). Das mit Mutter Natur find ich auch nicht schlecht und ja, auf eine Art sind die 4 Elemente drin, stimmt, auch wenns ursprünglich eher meine Absicht war, die Landschaften auf der Erde grob abzubilden.
      Und nix zu danken (für eine entsprechende Entgegnung auf Norwegisch (?) sind meine Sprachkenntnisse in der Richtung zu unvorhanden ^^) passt ja gut und du erklärst das so schön in deinem post.

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      1. Auf den ersten Blick habe ich übrigens auch einen Katzenkopf gesehen (mein Profilbild lässt grüßen). Die Idee eines Behälters kam erst als ‚Echo’. Die Entstehungsgeschichte der Zeichnung passt jedenfalls zur Vorstellung, dass durch einen Auslöser (in diesem Fall die vorbeifliegende Plastiktüte) ein Ideenfluss aus dem Unterbewussten gestartet wird, der dann mit einer gewissen Eigendynamik abläuft.
        Ja, das ‚Dankeswort’ ist norwegisch. Wörtlich ‚tausend Dank’. Im Deutschen hört man das ja auch – aber eher selten. Hingegen sagen die Italiener oft ‚mille grazie’. Auf eine wörtliche Übersetzung ins Englische verzichtet man dagegen besser. 😉

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      2. Da seid ihr nicht die Einzigen ^^ mein Mann hat auch zuerst eine Katze gesehen.

        Eben, hab mich auch ganz bewusst von spontanen Ideen leiten lassen, dem Interbewusstsein Raum geben.

        Ja, a thousand thanks ist nun doch eher unelegant ^^

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      3. Die Sache mit dem Katzenkopf finde ich deshalb besonders interessant, weil im WP-Reader in der Vorschau zunächst nur der obere Bildteil sichtbar war. Das macht es besonders leicht, in dem schwarzen Teil einen Katzenkopf zu sehen. Und sitzt die Idee erst einmal fest, wird man sie nicht so leicht wieder los. Das wäre mal ein interessantes Experiment: Zwei Gruppen geben ihre Eindrücke zu einem Bildausschnitt wieder – aber die einen sehen den Ausschnitt im Kontext und die andern sehen ihn isoliert.
        Interbewusstsein ist ein großartiger Ausdruck (wenn auch vielleicht ungemeint?). Den werde ich definitiv in meinen Wortschatz übernehmen. 🙂 Gerade im Zusammenhang mit kreativen Prozessen macht das Wort absolut Sinn.

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      4. Irgendwie witzig, dass ich erst sozusagen in letzter Sekunde drauf gekommen bin, dass da möglicherweise ‚Unterbewusstsein’ hätte gemeint gewesen sein können. Für mich hat das Wort ‚Interbewusstsein’ auf Anhieb total Sinn gemacht. Eben eine Art ‚kreativer Kochtopf’ an der Schnittstelle zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Im Bereich des Interbewusstseins würde man mit den bewusst gewählten Ausdrucksmitteln und Ideen Inhalte des Unterbewussten ganz gezielt herauskitzeln und in den kreativen Prozess einbinden. Man lässt dem Unterbewussten nicht blindlings freien Lauf – aber man würgt es auch nicht durch zu viel bewusst gesteuertes Handeln ab. Ich bin überzeugt, dass viele ganz große Werke auf solche Weise entstanden sind. Und ich denke auch, dass es seit jeher kreative Menschen gab, die diesen Raum des Interbewusstseins gezielt erweitert haben. Und da ist es doch schön, wenn dieses ‚Kind’ endlich einen Namen hat. 🙂

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  2. Wie immer mein erster Gedanke: Eine Funkmaus. Warum die über der Stadt und den Bergen herumfliegt kann ich nicht sagen. Irgendwie ziehts mich da Richtung Internetshopping und die Weihnachtszeit. Auch wenn die Stadt nichts weihnachtliches ausstrahlt. Mmmmhhhh, die Blockade in meinem Kopf schieb ich mal zu 100% auf den Montagmorgen. Was soll da schon mehr zustande kommen? 😉

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    1. Klar, why not, Internetshopping around the world ^^ passt ja gut zur Zeit grad 😉 (apropos! Weihnachtsgeschenke bestellen *notier*) Vielleicht kann man da ja auch den Umweltaspekt reinbringen, also das unnötige hin und hershippern (und fliegen) von Bauteilen und Waren. Gar nicht so schlecht für Montag Morgen 😉

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  3. Ich sehe ein fliegendes, offenes (zerbrochenes?) Vorhängeschloss, das in meiner Fantasie vorher an einem großen Zauntor hing. Nun ist es fort, in die Luft geflogen, und der Weg wird frei neue zauberhafte Landschaften zu entdecken, die immer großartiger (siehe steile Gipfel rechts) werden.
    Insgesamt stellt sich ein Gefühl von Befreiung ein.

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    1. Auch gut ^^ dann eben ein Katzengeist 😉 vielleicht ist es ja Lilith, die Katze meiner Mutter (ursprünglich meine, aber nach Hamburg in ne Mini Wohnung mit Null Auslaufmöglichkeit wollt ich sie dann doch nicht mitnehmen und meine Mum hat nen Hof und angrenzende Häuser und Gärten zum Erkunden) die leider vor 2 Jahren gestorben ist (die Katze, nicht meine Mum) und die jetzt als Geist überall auf der Welt Kleingetier durch die Lüfte jagt ^^ (Vogelgeister und sowas)

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  4. Endings. Enden. Eine Gross-Stadt zwischen Bergen und am Meer. Das Schwarze sieht für mich wie eine Maske aus. Die Maske, die weg fliegt, wenn etwas sich entblösst, zu seinem Ende kommt? Erster Impuls: Eine Katzenmaske. Gedanke: Die IS. Die ihre Twitter Posts mit Katzenbildern „verschleiert“ hatten. Die Maske ist ab, alle wissen es.

    Das Bild gefällt mir wahnsinnig gut.

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    1. Maske hat auch was, der Gedanke des Enttarnten, Entblößten. Vielleicht auch eine Selbstenttarnung, von sich selbst etwas preisgeben.
      Den IS hatte ich allerdings gar nicht im Sinn (eigentlich hatte ich gar keine politische Intention dabei) und das mit der Katze wusst ich gar nicht ^^. Wie du das beschreibst macht das aber schon auch Sinn.
      Danke, freut mich, dass es dir gefällt 🙂

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    2. So weit ich weiß, hatte nicht die IS ihre Posts mit Katzenbildern „verschleiert“, sondern zivile, kreative Belgier. Sie waren von den Behörden aufgefordert worden während der Razzien nichts über die Vorgänge zu twittern um den Ablauf nicht zu gefährden. Statt Informationen zu twittern kam irgendwann die Idee auf zum Teil sehr lustige, skurrile, surrealistische Katzenbilder zu schicken, zur Belustigung und Erheiterung und als sympathisches Zeichen: Wir lassen uns unseren Humor nicht nehmen!

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      1. Jessica Stern und J.M. Berger analysierten in ihrer Studie „ISIS The State of Terror“ wie die Organisation Videos und soziale Netzwerke für ihre Zwecke nutzt. Ende letzten Jahres waren mindestens 45’000 Konten von IS-Sympathisanten online, die die Twitter Administratoren umgingen, indem sie in ihren Profilen Katzenbilder statt der IS-Fahne verwendeten.

        Das dürfte in Brüssel bekannt gewesen sein, schätze ich. Witzig, grade für den IS, der in diesem Fall nicht mit den eigenen Waffen, sondern mit den eigenen Katzen geschlagen wurde.

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  5. Klarer Fall von Mimicry : Computermaus (da deute ich die Luftströmung in ein Kabel um) getarnt als Katzenkopf fliegt über die Lande um das Katzenfeeling kennenzulernen. Umdrehung von Tätern und Opfern, Befreiung aus der Opferrolle …. . Über die Lösung der Frage wieso als Katzen getarnte Mäuse fliegen können, muss ich noch nachdenken.

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