Field Test -Feldversuch

Yesterday I took the lenses (and the cam, of course) for a first „field test“ in Viennas city park.

I went about an hour too late, because I had the most amazing sunset light… for about 10 minutes. And I realy should have brought my monopod, it is VERY hard to take pictures of something that moves constantly because you nudge it with the cam all the time to get close enough.

Gestern nahm ich die Linsen (und natürlich die Kamera) zu einem ersten Feldversuch im Wiener Stadtpark mit.

Ich bin wohl ca. eine Stunde zu spät losgekommen, denn ich hatte das wundervollste Sonnenuntergangslicht… für 10 Minuten. Außerdem wärs wohl klug gewesen, meinen Monopod mitzunehmen, es ist nämlich ziemlich schwierig etwas zu fotografieren, das sich ständig bewegt, weil man es immer wieder mit der Kamera anstupst, um nah genug ran zu kommen.

flower in sunset light

With this picture you can be grateful that digital photographs don´t smell, I took it nearly IN a little basin on a statue because I thought it was fascinating, but the water smelled pungently of cat wee…

Bei diesem Bild könnt ihr froh sein, dass digitale Fotos nicht riechen, ich musste fast in das kleine Becken an der Statue REIN um es zu machen, ich fand das Motiv interessant, aber das Wasser stank durchdringend nach Katzenpipi…

The last 3 images were actually taken on the floor and that´s when I learned the third lesson of macro photography in the open… bring a handkerchief. My poor little mini tripod was full of dirt at the end, but at least I got to take some interesting bokeh background images.

Die letzten 3 Bilder hab ich dann tatsächlich am Boden aufgenommen, wobei ich die dritte Lektion für Makrofotografie im Freinen gelernt hab… nimm Taschentücher mit. Mein armer kleiner Mini Tripod war komplett verdreckt nach der Aktion. Aber wenigstens konnte ich ein paar schöne Bokeh Bilder machen.

stick of wood in focus

leave with bokeh background

another leave with bokeh background

And waht do you think about my first field test pictures?

Und, wie findet ihr meine ersten Feldversuchbilder?

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18 Gedanken zu “Field Test -Feldversuch

  1. *lach* geh noch einen Schritt weiter und leg Dir Kleidung zu, die Du jederzeit auch richtig dreckig werden lassen kannst. Im Winter eine gute Schneehose. Viele wirklich interessante Motive sind leider sehr bodennah angesiedelt 😉 Das Problem mit der ständigen Bewegung kenne ich auch gut. Schult die Geduld! Bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Womit hast Du die Bilder gemacht? +2?

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    1. Das ist eine RICHTIG GUTE Idee 🙂
      Naja, die Geduld ist oft eher sehr kurz bemessen, wenn das blöde Trum (Kamera) so verdammt schwer ist ^^ mit Stativ tut man sich da doch leichter.

      Ich glaub das war die +4 oder die +10 hab die ja auf nem Allrounder Zoomobjektiv drauf. In der Objektivrichtung bin ich bislang noch gaaaanz schlecht ausgestattet (bis auf ein paar Analogobjektive, die ich mal geschenkt bekommen hab, für die ich endlich mal nen Adapter besorgen sollte)

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      1. Ich kann das total gut nachvollziehen, die Sache mit der Geduld. Ich glaube, dem Nichtvorhanden selbiger habe ich auch schon das ein oder andere Foto geopfert… :-/ *lach* Ausstattung, kenne das Problem. Step by step! Und Du weißt ja, keine noch so gute Ausstattung macht ein gutes Foto ohne das Auge des Fotografen…!

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      2. You and me both *g* ja, bei so manchem Bild hätt ich mir etwas mehr Geduld gewünscht. Beim ersten Macro Macro Beitrag hatte ich die tatsächlich mal und, naja, man merkt den Unterschied in der Qualität. Problem hier ist natürlich auch Zeit (für den Feldversuch musst ich mir welche aus der Timevortex klauen ^^).
        Jup, definitiv step by step, angefangen hab ich ja mit Kompakt und das erst mal bis ins Letzte ausgereizt, bis ich in meine Canon EOS 60D investiert hab, einfach deshalb, weil ich eben nicht alles mögliche teure Zeug anschaffen will, damits dan in der Ecke rumliegt. Aber so langsam möcht ich mein Set wirklich ausbauen, vor allem weils auch beruflich hilfreich werden könnte (je besser ich werd desto eher kann ich Kunden mit kleinerem Budget für ihre Webprodukte auch kleine Photoshootings anbieten, is dann hald nicht Profiqualität, aber dafür zahlen sie ja auch nicht. Davon bin ich aber zugegebenermaßen noch recht weit entfernt ^^). Und das mit dem Auge, das ist SO WAHR ^^
        Die cam hab ich ja nem ehemaligen Kumpel von mir abgekauft, der sie sich hauptsächlich zum „Angeben“ besorgt hat und dann draufkam – das Ding ist ihm zu schwer und in ihren Funktionen zu umfangreich.

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  2. Möglicherweise waren das genau die 10 Minuten mit dem ‚besten’ Licht? 🙂 Jedenfalls finde ich, dass genau die Momente ‚auf der Kippe’ ein ganz besonderes Licht ergeben. Aber ich habe das jetzt nie so fotografietechnisch ausgenutzt. Vom Licht her finde ich hier definitiv die Aufnahmen 1 bis 5 besonders gelungen.
    Bei Bild 1 gefällt mir besonders diese Feuer/Erde Thematik, die nichts Extremes, sondern etwas versöhnlich Ergänzendes an sich hat. Wie ist das zu verstehen? Vielleicht gar nicht. Aber wenn man’s zumindest versuchen will: Die Blume hat viel Irdisches an sich – aber aufgrund der Farbe und auch weil sie nicht ‚überscharf’ abgebildet ist, hat sie auch einen ätherischen Charakterzug. Das Licht ist zwar ausgesprochen hell, aber nicht aufdringlich. Es ist kein aggressiv verzehrendes Feuer, sondern ein nährendes inneres Leuchten. Ein Lebenslicht?
    Bild 2 hat etwas Mystisches. Als einziges Bild ohne offenen Hintergrund würde es theoretisch besonders die irdische Vergänglichkeit und Begrenztheit unterstreichen. Wenn man aber die hellen Punkte und Linien als Sterne und Galaxien sieht, bekommt das Bild eine Ausstrahlung von Unendlichkeit und Ewigkeit. Klingt vielleicht weit hergeholt. Aber der Stoff aus dem die Erde entstand, ist ja auch irgendwo hergekommen. We are stardust. 🙂
    Bild 3 ist für mich wieder so eine Art Aufenthaltsraum. Obwohl es z.T. irgendwie unruhig wirkt, stört das überhaupt nicht. Ist halt einfach so. Ikke være noe – bare være…
    Bild 4 finde ich besonders farblich extrem ergiebig. Auf den ersten Blick vor allem braungrüngold. Aber ganz subtile Farbnuancen.
    Bild 5 vereint auf schöne Weise das Vergängliche, das (relativ) Beständige und auch das Versprechen neuen Lebens. Das Blatt ist für mich Sinnbild eines alten Menschen. Im milden Licht des Lebensabends lassen sich die Linien des Lebens in einem goldenen Glanz betrachten. Naiv? Romantisierend? Vielleicht. Aber ich möchte eines Tages nicht in düsterer Bitterkeit auf mein vergangenes Leben zurückblicken… (lieber ein wenig ‚vergolden‘)

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    1. Diesen Kommentar hat mir doch glatt mein Reader vorenthalten. Frechheit!
      Danke für den Hinweis :-).

      Bezüglich „bestes Licht“: Das sicher es war wirklich atemberaubend schön 🙂 aber als recht unerfahrene Fotografin hätt ich mich ganz gern schon ein bisschen „eingeknippst“ bevor sich dieses wundervolle Licht gezeigt hat. Kann man nix machen. Außer nächstes Mal rechtzeitig rauskommen ^^.

      1 bis 5 ^^ Charmeur. Aber danke 🙂 bin an sich auch ganz zufrieden damit, auch wenn da sicher auf lange Sicht noch einiges rauszuholen ist (mit Übung und wachsender Erfahrung).

      Zu deinen Interpretationen – erst mal Danke für deine ausführlichen und interessanten Gedanken zu meinen Bildern.

      Bezüglich Bild 1 – das trifft recht gut den Eindruck, den ich auch beim Aufnehmen des Bildes hatte, dank des tollen Lichtes wirkte es ein Bisschen, als würde der Himmel in Flammen stehen, das Blümchen wiederum erzeugte dazu einen tollen Kontrast, eben durch dieses etwas „ätherische“ durch die sanften Farben und kleinen zarten Blüten. Ich hätte mir dabei wirklich mehr als 10 Minuten (und meinen Monopod) gewünscht, um das noch besser einfangen zu können. So musste ich eben wieder mal mit Photoshop nachhelfen…

      Auch zu Bild 2 – we think alike. Deshalb gab ich mir ja auch diesen Katzenpipiduft, weils eben so eine „endlose“ Ausstrahlung hatte (auch wenn ich das beim Aufnehmen eher unterbewusst wahrnahm und erst bei der Nachbearbeitung die feineren Züge entdeckt hab) – und zu „we are stardust“ oh ja, ich mag diese Vorstellung so gerne, dass wir alle in unseren Bestandteilen irgendwann aus dem Big Bang entstanden sind (was Rassismus so überflüssig macht).

      Bezüglich Bild 3 fand ich ursprünglich die Fokussierung auf die Zweige interessant, bringt eine gewisse Bewegung rein. Interessant, dass das so nicht rüberzukommen scheint (es ist so schade, dass man nur mit den eigenen Augen sehen kann – ein Gedanke der sich mir oft in der Kreativarbeit afdrängt) die Interpretation als „Aufenthaltsraum“ finde ich aber auch interessant, vielleicht einfach als Farbenraum? Aber stimmt, manchmal „ist“ etwas eben einfach und das darf auch mal sein :-).

      Bild 4: Danke, an denen hab ich hart gearbeitet ^^ (ich übe momentan in der Aufnahme und Nachbearbeitung besonders die Farbgestaltung)

      Bild 5: Eine wundervolle Interpretation 🙂 um ganz ehrlich zu sein hab ich das Blatt hauptsächlich wegen der schönen Gegenlichtwirkung und dem Samen als Kontrastpunkt verwendet ^^ aber deine Deutung ist eindeutig besser 😉 und naiv? Wieso, das Leben besteht eben aus Geburt, Leben und Tod und ein Bisschen „vergolden“ hilft uns, damit umzugehen. Überhaupt finde ich Naivität unterschätzt. Wenn wir alle von Anfang an abgeklärt und informiert wären, wir würden nie was Interessantes anfangen, denn oft sind bei interessanten Unternehmungen die Wahrscheinlichkeiten und Aussichten nicht allzu rosig.
      Also ja, ganz klar kann ich mit deinen Interpretationen was anfangen :-).

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      1. Das mit dem Stardust habe ich ursprünglich eher für eine poetische Formulierung von Songwritern gehalten (z.B. Joni Mitchell, Flower Kings). Später habe ich erfahren, dass dies Realität ist. Im folgenden Artikel gibts dazu in aller Kürze einige spannende Fakten:
        http://news.nationalgeographic.com/2015/01/150128-big-bang-universe-supernova-astrophysics-health-space-ngbooktalk/

        (auf die ‚Feldbilder‘ werde ich später zurückkommen)

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      2. Das erste Mal ist mir das mit 15 oder 16 bewusst geworden, durch die großen Gs, also die astronomischen Gravitationskräfte. Das hat geflasht, kann ich dir sagen ^^ ist auch einer der Gründe, warum ich ein großer Fan des Ganzheitlichkeitskonzeptes bin (in der Pädagogik, aber es lässt sich, logischerweise, fast beliebigübertragen). Das zweite Mal, das Mal, wo sich das Bewusstsein dafür gefestigt hat, war bei der Lektüre des Alchimisten von Coelho, „alles ist in einem“ klingt esoterisch, ist aber tatsächlich ziemlich realistisch. Ich arbeite auch viel nach diesem Konzept, lasse mich von allem Möglichen beeinflussen und überlege, wie ich das in meine Arbeit einbauen kann (Kochen ist zum Beispiel in vielerlei Hinsicht wie Designen, vieles lässt sich sehr leicht übertragen, oder gut geschriebene Kochrezepte kann man auch über ein paar Umwege mit einem guten User Interface vergleichen).

        Danke für den Artikel, interessant find ich vor allem den Teil mit der Zellregeneration und wie das in unterschiedlichen Geschwindigkeiten je nach betreffendem Organ, Körperteil, Zelle… abläuft. Auch der Gedanke, dass wir nicht von unserer Umwelt sozusagen „abgeschottet“ sind (auch wenn es sich so anfühlen mag) sondern uns permanent mit ihr austauschen, zu ihr gehören, ist ein Gedanke, den man im Hintergkopf behalten sollte. Umweltschutz betrifft einen eben doch direkt ^^.

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      3. Ich könnte jetzt nicht wirklich sagen, wann, genau, mir diese ‚Stardust Erkenntnis’ aufgegangen ist. Das ist wohl eher so ‚peu à peu, miette à miette’ vor sich gegangen. Also kein spezifisches Aha-Erlebnis, sondern eher eine Art Dämmerung. So nach und nach habe ich gemerkt, dass vieles, was man zunächst für poetisch-esoterisch-idealistisch gefärbte Schwärmerei gehalten hat nicht nur einen Bezug zur Wirklichkeit hat, sondern von dieser sogar massivst in den Schatten gestellt wird. Und ich denke auch, dass wir da erst ein wenig an der Oberfläche gekratzt haben. In einigen Jahrzehnten werden nicht nur unsere heutigen Physikbücher Makulatur sein – auch die meisten religiösen Schriften werden dann völlig überflüssig sein. Ganz einfach deshalb, weil die physische Realität als dermaßen spirituell erkannt wird, dass die heutige ‚Spiritualität’ dagegen bedeutungslos wird. Bildlich ausgedrückt: Wer würde schon einige Krümel einer vertrockneten Semmel wollen, wenn er frisches Brot in rauen Mengen haben kann. 🙂 Der Satz ‚das geht mich nichts an’ – heute noch oft mit geradezu religiöser Inbrunst heruntergebetet – wird zunehmend als der Unsinn erkannt, der er immer schon war… vg! (wahlweise als ‚very good’ oder ‚voll geil’ zu verstehen – oder beides)

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      4. Dem ist jetzt an sich nichts mehr hinzuzufügen, bis auf, vielleicht, ein Beispiel:

        Immer wieder unterhalte ich mich mit Menschen über die hormonelle Funktionsweise der Liebe und viele empfinden das als „Entzauberung“ der Sache. Ich finde – ganz im Gegenteil, ist es nicht überwältigend, was die Natur sich da hat einfallen lassen, um den Fortbestand von Arten zu sichern, ein ausgeklügeltes System, das uns solche Emotionen beschert, das Einfluss auf alle Lebensdinge hat, was da „abgeht“ in unseren Körpern und dadurch in unseren Leben, unglaubliche Kettenreaktionen… und das soll „entzaubern“? Ich finde es macht den Zauber noch größer und es ändert vor allem nichts daran, dass wir fühlen, was wir fühlen.

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