January: In my dream… – Januar: Aus einem Traum…

I will be completely honest with you: I will not have a lot of time this month, lots of things to do, to organise, to create in my work- and personal life. So I chose a project that takes this fact into account and gives me a chance to really relax while working for MC.

Two years ago I had a dream about a picture. It was I guess one of my first „creative naps“ in which I design stuff half in my dreams and half in the state between sleeping and waking up. Now I can sometimes do this on purpose (if you want to try it, for me it works best to concentrate on my design after pressing the snooze button for the first time) but back then it was a total coincidence.
Therfore the motif was very much created by my subconcious.

I made some sketches afterwards but I never really got round to actually creating it, none the less it never left my thoughts. This month I intend to at last realise it as a painting (I am not yet sure if I will do it with actual paint or digitally). What you will see here on MC will be the sketches, the steps I need to take in the creative process and with any luck the final painting at the end of the month.

Wish me luck 🙂

Ich werde ganz ehrlich zu euch sein: Ich habe diesen Monat nicht viel Zeit, so viel zu tun, zu organisieren, zu gestalten in meinem Arbeits- und Privatleben. Entsprechend habe ich ein Projekt gewählt, welches diesen Umstand berücksichtigt und mir Gelegenheit gibt, mich beim Arbeiten für MC wirklich zu entspannen.

Vor zwei Jahren hatte ich einen Traum über ein Bild. Es war wohl einer meiner ersten „creative naps“ bei denen ich halb im Traum, halb im Zustand zwischen Schlafen und Wachen etwas designe. Heute kann ich das auch öfter mal beabsichtigt tun (wenn ihr es ausprobieren wollt, für mich klappt es am besten, mich auf mein Design zu konzentrieren, nachdem ich das erste Mal die Schlummer Taste gedrückt habe) aber damals war es kompletter Zufall und das Motiv entsprechend stark von meinem Unterbewusstsein geprägt.

Ich hab danach ein paar Skitzen angefertigt aber bin nie wirklich dazu gekommen, es tatsächlich umzusetzen, dennoch ist es nie aus meinen Gedanken verschwunden. Diesen Monat nehme ich mir vor, es endlich als Gemälde zu verwirklichen (ob mit tatsächlicher Farbe oder digital weiß ich noch nicht).
Was ihr hier auf MC davon zu sehen bekommt sind Skitzen, die Zwischenschritte, die bis zur Vollendung nötig sind und mit etwas Glück am Ende des Monats das fertige Gemälde.

Wünscht mir Glück 🙂

cage design sketches
My first sketch which I did yesterday. I tried different designs but came to the conclusion, that a simple design would serve my purposes best. Then there was the question of 2D or 3D. I will not claim to have solved that issue yet, but for now I think that 3D is the better solution. On the right you can see the „final“ design for now.

Meine erste Skitze, die ich gestern angefertigt habe. Ich hab unterschiedliche Designs getestet, kam aber zum Schluss, dass ein simples Design für meine Zwecke am besten geeignet ist. Dann stellte sich die Frage: 2D oder 3D?
Ich werde nicht behaupten, dieses Problem schon gelöst zu haben, aber fürs Erste denke ich, dass 3D besser passt. Rechts seht ihr das vorläufig „fertige“ Design.

Advertisements

25 Gedanken zu “January: In my dream… – Januar: Aus einem Traum…

  1. Wow! Das heißt, Du verschaffst uns hier einen Platz in der ersten Reihe! Wie genial ist das denn? Ich bin total gespannt was kommt und lasse mich gerne inspirieren. Ich beginne meinen Weg in kreative Projekte gerade erst, bin Dir total dankbar, dass wir Dir hier so über die Schulter schauen können!

    Gefällt 1 Person

    1. Sozusagen, ja ^^ ich möchte meinen Kreativprozess aber nicht als exemplarisch verstanden haben, bei mir gehts da schon mal etwas chaotisch zu bei solchen persönlichen Projekten, von effizient ist das weit entfernt 😉 aber wenn du dir was davon für deine eigenen Projekte mitnehmen kannst freut mich das natürlich.

      Gefällt mir

      1. Auch wahr ^^ aber es gibt natürlich effiziente Wege an so was ranzugehen und chaotische, ich glaube bei diesem (eben persönlichen) Projekt wirds eher chaotisch. Wenn ich professionell was gestalte, Illustrationen zum Beispiel, dann muss ich das recht gut planen, meine Arbeitszeit kostet den Kunden ja Geld und ich kann schlecht wegen eines nicht vorhandenen Planungsprozesses mal eben 10 Stunden mehr einrechnen ^^. Aber bei sowas, das ich am Ende (fast) nur für mich mache kann ich mir ein Bisschen Chaos herausnehmen.

        Gefällt mir

      2. Klar, professionell gesehen braucht es eben Professionalität, verstehe, was Du meinst. Gott sei Dank muss ich mir um sowas keine Gedanken machen. Ich darf meine Kreativität chaotisch entfalten. Wobei eine gewisse Disziplin den kreativen Fluss ja auch begünstigt… Ist wohl immer eine Frage des Maßes…

        Gefällt 1 Person

      3. Eine Frage des Maßes, ganz sicher. Komplett chaotisch zu arbeiten ist ja für die meisten auch nicht besonders motivierend. Sicher ein Grund, warum so manches meiner Projekte nie zur Vollendung kam. Da hilft eine gewisse Struktur schon, am Ball zu bleiben. Aber genieße deinen kreativen Selbstfindungsprozess, ich bin mir sicher du findest einen Weg zwischen Chaos und Struktur, der genau zu dir passt 🙂

        Gefällt 1 Person

      4. Ich habe im letzten Jahr gelernt, dass ich viel mehr Struktur brauche, als ich je gedacht hätte. Ich hab mich immer gegen Struktur gewehrt, weil ich dachte, sie macht mich unfrei. Eine Lektion in TBE ist, sich eine Erfolgsdisziplin zuzulegen. Seitdem weiß ich, wie wichtig Struktur ist. Die richtige Mischung ist, vermute ich mal, ein dynamisches Gleichgewicht 😀

        Gefällt 1 Person

      5. Geht mir ähnlich ^^ ein Bisschen Chaos ist ja nicht schlecht, hält kreativ, aber zu wenig Struktur engt eben auch ein. Was genau ist eine „Erfolgsdisziplin“?

        Gefällt mir

      6. Ah, o.k., davon hab ich in anderem Kontext (Kreativitätstechniken) schon mal gehört. Stimmt aber, das funktioniert sehr gut, sozusagen Autokonditionierung.

        Gefällt mir

  2. Mein Vorschlag: Du malst mit Acrylfarben auf Leinwand und ich schreibe dazu in der Kommentarsektion „Leiwand!“ (sorry, aber ich habe eine Schwäche für silly humour)
    Aber seriös: Wenn es als Ausgleich zur Arbeit gedacht ist, wären echte Farben keine schlechte Wahl. Der Geruch, die sinnliche Empfindung der Pinselarbeit, das Drumherum mit Vorbereitung und Nachbereitung… Ich will dich ja üüüüberhaupt nicht beeinflussen, aber… 😉

    Dieses Grenzland zwischen Schlaf und Wachzustand ist herrlich und kreativitätsfördernd. Allerdings ist es etwas schwierig, sich dort längere Zeit aufzuhalten. Entweder wacht man bald ordentlich auf oder man pennt wieder ein.

    Das erste der Testdesigns hat (zumindest für mein schlichtes Gemüt) auch durchaus was für sich. Nur so nebenbei erwähnt.
    Jedenfalls freue ich mich schon auf die weiteren Skizzen und das fertige Bild.
    Løkke te!

    Gefällt 1 Person

    1. Es ist ja umstritten, ob „Leiwand“ tatsächlich von der Leinwand herstammt, manche Theorie spricht dafür, andere wieder nicht. Weißt du vielleicht genaueres dazu? Und der Silly Joke sei ausnahmsweise verziehen ;-).

      Ja, mein Problem ist ja eher, dass ich mit Farben nicht (mehr) so geübt bin. Entscheiden wird am Ende vermutlich der Zeitfaktor. Prinzipiell würd ich ja schon gern mit Farbe (vor allem hab ich so viele leere Leinwände hier rumfliegen, und dann könntest du deinen silly joke noch mal in Aktion bringen).

      Naja, ich kann die Testdesigns ja durchaus noch für andere Zwecke weiterverwenden 🙂 mal schaun, was mir im Lauf der Zeit so dazu einfällt.

      Løkke te… bitte was? ^^

      Gefällt 1 Person

      1. Zum Ausdruck ‚Leiwand‘ habe ich keine Wohlfühltheorie parat. Die Bier-Theorie (mit dem Textilhandel und dem Bierausschank) wirkt für mich irgendwie weit hergeholt. Sie würde aber zumindest zur regional eher begrenzten Verwendung des Wortes passen.
        Für die meines Wissens gängigste Theorie, dass es mit der hohen Qualität der Textilien aus Leinwand zu tun habe, spricht die Wendung ‚ois Leiwa(u)nd‘. Das könnte ein üblicher Werbespruch der Textilhändler gewesen sein: Alles Leinwand – also alles beste Qualität. Das wäre dann auch im übertragenen Sinne verwendet worden – alles bestens. In einer nächsten Stufe wäre der Ausdruck schließlich auch ohne das ‚alles‘ im Sinne von ‚toll‘, ’super‘, etc. verwendet worden.
        Dennoch habe ich irgendwie den Verdacht, dass da ein ganz anderes Wort als die Leinwand dahinter stecken könnte (ähnlich wie das ‚moi tout seul‘ zu ‚mutterseel‘ wurde). Da der Ausdruck ja besonders im Osten gebräuchlich ist, steckt vielleicht etwas Slawisches dahinter? Aber aktuell habe ich keine Peilung, was es sein könnte.

        Løkke te! = Viel Glück! (ist norwegisch – aber halt nicht ganz so, wie’s im Wörterbuch steht)

        Gefällt 1 Person

      2. Die Leinwand Theorie kenn ich auch, die mit dem Bierausschank hab ich glaub ich mal gehört. Also hast auch du keine konkretere Lösung parat, schade, aber wie gesagt, bei dem Begriff scheiden sich die Geister.

        Dass es vielleicht aus dem slawischen Sprachraum kommen könnte find ich einen spannenden Ansatz, leider beschränkt sich mein Sprachwissen in dem Bereich (noch) auf ein paar Brocken Tschechisch ^^

        Dass das so nicht im Wörterbuch steht kann ich mir vorstellen, denn es ist nicht so, dass ich nicht kurz gesucht hätte (nach 5 Minuten ohne Erfolg dachte ich mir aber es wäre effizienter, dich einfach zu fragen ^^) was heißt es denn wörtlich übersetzt? So oder so Danke ^^

        Gefällt mir

      3. Die gängigen Lei(n)wand-Theorien lassen sich nicht völlig von der Hand weisen. Aber ich bin davon einfach nicht wirklich überzeugt. Ich habe eher das Gefühl, dass da etwas anderes herumschwirrt, das noch gefunden werden will.

        Løkke te! Heißt wörtlich ‚Glück zu‘ – es ist eine gängige Formel um jemandem Glück zu wünschen, so wie das deutsche ‚viel Glück‘. Möglicherweise ist es eine Verkürzung einer umfangreicheren Formel, wie: Ich wünsche dir Glück zu XY.

        Gefällt 1 Person

      4. Das Wort Hassliebe finde ich zwar etwas krass – aber mit dem Ausdruck ‚Leiwand’ komme ich einer solchen Empfindung schon recht nahe. Es ärgert mich, dass mir bis heute keine schlüssige Erklärung der Herkunft begegnet ist. Auf der anderen Seite freut es mich, dass es da vielleicht in Zukunft noch ein Aha-Erlebnis geben wird. Und wenn nicht, ist das auch in Ordnung – die Sprache darf ja schließlich auch ihre Geheimnisse haben. 🙂
        Und das ’løkke te!’ hat mich tatsächlich auf eine Idee für einen neuen Beitrag gebracht. (Das dürfte allerdings frühestens der Überübernächste sein)

        Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Monthly Creativity

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s