Color Study and Dream Image Sneak Peek – Farbstudie und eine kleine Traumbild Vorschau

color study development animation

I got a bit fed up with drafting details so I decided to prepone my color study. I used this image to get started. Using images that contain roughly the colors you have in mind is a very good way to create harmonious, pleasing color schemes.You can use Adobe Color CC (when you press the camer-icon you can upload your image) or just import it to the graphic program of your choice and use the color picker.

I did the latter, choosing 5 colors and removing the flickr-image afterwards (I wouldn’t need it anymore).

As you can see the forms are very rough, not a lot of details, I didn´t even mind the format because if I had I might just have gotten lost in the details ^^. That’s because I really just wanted to determine the colors I will use and the shades I will need them in.

Ich hatte ehrlich gesagt fürs Erste genug davon, Details zu entwerfen, also beschloss ich, meine Frabstudie vorzuziehen. Dieses Bild habe ich dabei als Basis verwendet. Bilder zu verwenden, die so ungefähr die Farben beinhalten, die man im Sinn hat, ist eine gute Vorgehensweise um, harmonische und schöne Farbschemata zu erstellen, ihr könnt dafür Adobe Color CC verwenden (wenn ihr auf das Kamera-Icon drückt könnt ihr Bilder hochladen) oder das Bild einfach in das Grafikprogramm eurer Wahl importieren und den Farbwähler verwenden.

Letzteres hab ich gemacht, mir die 5 wichtigsten Farben ausgesucht und das Flickr-Bild entfernt (brauchte ich ja nicht mehr).

Wie ihr seht ist alles nur sehr grob gestaltet, ich hab nicht mal aufs Format geachtet, weil ich mich kenne – wenn ich das gemacht hätte hätt ich mich ja doch nur wieder in Details verloren ^^.

final image and color scheme

After about 2 or 3 hours I was happy enough with my sketch and began to analyse the most important colors and shades, a lot had changed since I defined the colors using the flickr-image. Here you see the 6 central colors along with their most important shades and the way I will use them.
I still haven’t decided if the final image will be a physical or a digital painting, but with my color-scheme I can do both (for the physical painting there would of course be more research involved, as I have to „translate“ from the additive to the subtractive color system, but I’m quite sure there’s an App for this somewhere in the web ^^).

Nach 2, 3 Stunden war ich soweit happy mit meinem Entwurf und begann die Analyse, es hatte sich ja einiges getan, seit ich die Farbbasis mit dem Flickr-Bild erstellt hatte. Hier seht ihr die 6 zentralen Farben, ihre wichtigsten Schattierungen und wie ich sie später verwenden werde.
Ich hab mich immer noch nicht entscheiden, ob das fertige Bild ein physisches oder ein digitales Gemälde sein wird, aber mit der Farbpalette kann ich im Endeffekt beides machen (bei der physikalischen Variante müsste ich natürlich etwas mehr recherchieren, weil ich vom additiven ins subtraktive Farbsystem „übersetzen“ muss, aber ich bin mir sicher dafür gibts irgendwo im Web ne App ^^).

steps in color study development

As usual interpretations are very welcome, I would love it if you concentrate on the colors a bit (though you don’t have to) and what they would mean to you in the context of the image.

Have Fun 🙂

Wie üblich sind Interpretationen ausgesprochen willkommen, ich fände es toll, wenn ihr euch dabei ein Bisschen auf die Farben konzentrieren würdet (ihr müsst natürlich nicht) und mir mitteilt, was sie für euch im Kontext des Bildes bedeuten.

Viel Spaß 🙂

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19 Gedanken zu “Color Study and Dream Image Sneak Peek – Farbstudie und eine kleine Traumbild Vorschau

    1. Gerne ^^ bin schon gespannt 😉
      Ehrlich gesagt ist das das erste Mal, dass ich mir für ein Bild so viel Zeit nehme. Man KANN natürlich sowas einfach in ein paar Stunden malen, aber zumindest bei mir bleibt da oft die Qualität und nicht zuletzt der Spaß auf der Strecke.
      Klar, bei Auftragsarbeiten muss das oft alles ein Bisserl schneller gehen, aber bei sowas persönlichem werd ich wohl auch in Zukunft die Methode beibehalten, mir Zeit zu nehmen und mich mit den einzelnen Aspekten meiner (bis zu dem Zeitpunkt mentalen) Bilder auseinanderzusetzen, bevor ich mich an das finale Werk mache, es ist tatsächlich nicht in erster Linie mehr Arbeit für mich sondern entspannter und erfüllender. Meine Ungeduld von früher kann ich jetzt schon fast nicht mehr verstehen, man kann dieses Bild grad tatsächlich als Schlüsselerlebnis betrachten ^^.

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  1. Danke fürs Teilen! Ich finde das hoch spannend!
    Interpretation….. mir fällt auf, dass Du Rot bei den ‚Früchten‘ benutzt hast, die entweder an den Zweigen in der Vase wachsen oder noch da sind. Das finde ich ganz spannend, weil Rot etwas mit Kraft, mit Lebenskraft zu tun hat. Ansonsten wirken die meisten Töne sehr erdig oder, wie das Türkis (Wasser, Gefühl) mit einem ‚erdigen Schimmer‘ überzogen (ich könnte schmutzig sagen, aber das trifft es für mich nicht). Feuer und Erde, Nahrung und Kraft…. Jetzt mal rein auf die Farben bezogen 😉

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    1. Bitte, sehr, sehr gerne, denn euer Input bereichert den Arbeitsprozess und hat sogar Einfluss auf die Entwicklung des Bildes 🙂
      Die roten Früchte (angedacht sind sie ja als Knospen, aber Früchte geht auch) sind auch ein ganz zentraler Punkt in dem Bild, der sich erst während der Farbstudie entwickelt hat, deine Definition des Roten als Lebenskraft find ich gut und entspricht auch sehr dem, was ich im Sinn habe.

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  2. Woohoo! Das ist ja wieder mal eine spannende Angelegenheit.
    Main Eye-Catcher war (natürlich) das Vogerl [bei ‚main’ habe ich mich vertippt – wollte eigentlich ‚mein’ schreiben und hab’s dann stehen lassen, weil’s besser passt]. Jedenfalls ist der Vogel jetzt sehr ausdrucksstark und ausgesprochen ‚rabisch’ (nicht rubbish). Die wesentlichen Rabenmerkmale sind unverkennbar. Faszinierend finde ich, wie sich die Dynamik des Vogels auch an der Wand bemerkbar macht. Schatten und die nicht eindeutig definierbaren Motive gehen ineinander über – und die gesamte Wand ist ein ‚Wildleben’ (der Anklang an ‚wildlife’ und der Kontrast zu ‚Stillleben’ ist nicht zufällig). Interessant ist zudem, dass auch Vogel und Käfig nicht eindeutig abgegrenzt sind – ein Hinweis darauf, dass die Verkäfigung eigenfabriziert ist…
    Farblich fällt mir auf, wie sehr die Farben einander angeglichen sind. Auch die bunteren Farben sind ’slightly greyish’. Anderseits sind auch die Blautöne und selbst das Grau von dieser rotgelbbraunen Wärme angehaucht. Was wie eine Begrenzung wirkt (Verzicht auf ausgelebte Kontraste) kann auch eine bewusst gewählte harmonisierende Homogenität sein. Die farbliche Vielfalt ist ja doch gegeben – nur fliegt sie einem nicht aufdringlich um die Ohren (bzw. Augen).
    Irgendwie erinnert mich das Bild überhaupt an dieses seltsame Phänomen, das im Volksmund lapidar ‚Leben’ genannt wird. Möglicherweise ist nix so, wie’s auf den ersten Blick ausschaut. Beispielsweise die drei Vasen auf dem Bild. Man wird zum Glauben verführt, dass diese Gefäße etwas Essentielles enthalten. Aber ich habe den Verdacht, dass sie leer sind. Die kühl gefärbte Vase im Vordergrund mit dem wie vertrocknet wirkenden ‚Zeugs’ drin ist viel weniger aufdringlich. Und doch scheint genau aus dem ‚dürren Zeugs‘ (das von der Form her aber doch dynamisch und nicht wirklich leblos wirkt) das blühende Leben zu sprießen.
    Dies also in wenigen Worten meine ersten Eindrücke. 🙂

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    1. Main passt sehr gut, stimmt ^^
      Nicht mehr so Spatzenhaft ^^ ja, aber ich werd den Raben noch weiter ausarbeiten fürs finale Bild. Deinen Ansatzpunkt mit der Abgrenzung find ich interessant, entstand hier eher zufällig, ist es aber wert, überdacht und vielleicht ins finale Bild übernommen zu werden. Die Schatten sind tatsächlich auch ein nicht ganz unwichtiger Aspekt und das Wildlife im Kontrast zu dem eigentlichen Stilleben, warum kann ich akut noch nicht wirklich ausdrücken.
      Ich beschäftige mich (in erster Linie professionell, aber durchaus auch privat) akut viel mit Farbharmonien und da kannst du mal ganz gepflegt davon ausgehen, dass ich mir über jeden einzelnen Farbton Gedanken gemacht habe 🙂 diese Harmonie ist tatsächlich absichtlich gewählt, vor allem um dem Rot seine Bedeutung und Wirksamkeit zu geben.
      Dass dir das mit dem „dürren Zeug“ und dem „blühenden Leben“ aufgefallen ist, im Kontext mit den drei Vasen (ja, sie sind tatsächlich leer ^^ aber vor deinem Kommentar war mir das gar nicht so bewusst), das zeigt mir, dass die Geschichte, die ich erzählen will, sicher nicht ganz ungehört bleibt 🙂

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      1. Da bin ich mal gespannt, wie sich der Rabe noch entwickeln wird. Ich find’s jedenfalls so schon ausgezeichnet getroffen. So wie er jetzt ist, trifft es sehr gut die Essenz, den Raven Spirit. Das ist ja, so weit ich es verstehe, immer eine unheimliche Gratwanderung. Manchmal können Zeichnungen sehr detailgetreu sein. Optisch ist alles da. Aber es lebt nicht. Es ist ein Abziehbild. Deine Version ist nicht detailverliebt – aber sehr charakteristisch.
        Da bin ich jetzt aber echt neugierig, was da letztlich für eine Geschichte zum Vorschein kommen wird. Ich finde es auch immer überraschend, was in so einem Bild auf den zweiten und dritten Blick alles zu sehen ist. Diesmal habe ich übrigens auch nicht ‚akustisch übersetzt’, sondern rein die Optik wirken lassen.

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      2. Was die Detailtreue betrifft bin eh eh ein Bisschen am Hadern ^^ ich seh ja jetzt schon, dass zu konkret zu werden dem Bild vermutlich nicht gut tun wird, das wird wirklich eine Gratwanderung werden.
        Jup, ich bin auch neugierig ^^ im Laufe des Prozesses und der Kommunikation mit euch tun sich mir ja immer mehr Aspekte auf, auf die ich selbst gar nicht gekommen wäre, die aber völlig meiner inneren Intention entsprechen.
        Und wie gehts dir damit, so mit Optik allein?

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      3. Letztendlich muss der Grad der Detailtreue für dich einfach stimmen – eh klar. Aber ich finde jedenfalls, dass – vom aktuellen Stand aus gesehen – durch mehr optische Details das Bild inhaltlich unschärfer werden könnte.
        Ist ja auch für beide Seiten interessant, wenn das ‚Ungemeinte’ bereits während des Schaffensprozesses auftaucht und thematisiert wird.
        Das mit der Optik ist mir sogar erst im Nachhinein aufgefallen. Funktioniert gut – hat wahrscheinlich mit der in den letzten Monaten gewonnenen Übung zu tun.

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      4. Ich werds sehen 🙂 durch das Format kann sich da auch noch viel tun (akut ist es ja recht zusammengestaucht).
        Allerdings, ich find das extrem spannend!
        Find ich schön, dass für dich mit dem Bloggen auch in dem Bereich ein Weiterentwicklungsprozess stattfindet 🙂

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      5. Vielen Dank. Diese Thematik wollte ich schon länger mal in einen Beitrag packen. Das fand ich ganz spannend, dass da eine recht große Wortfamilie in einem gemeinsamen ‚Bau’ beheimatet ist. Manchmal liefert eben der Blick über die eigene geschlossene Anstalt hinaus das passende Stichwort… 😉
        Diese Horizonterweiterung war für mich eine große Überraschung. Mein Blog ist ja spontan aus praktischen Gründen entstanden. Was sich in der kurzen Zeit (heute sind’s genau sechs Monate seit meinem ersten Beitrag) ganz unerwartet und in verschiedene Richtungen daraus entwickelt hat, ist phänomenal.

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  3. Ich bin immer wieder kurz sprachlos wenn ich sehe was Du alles so zaubern kannst. Das ist wirklich eine beeindruckende Arbeit. Immer wieder meine Anerkennung für Deine Arbeiten… Zur Interpretation: Für mich hat das ganze was sehr beengtes, ungewolltes verbunden mit Unwohlsein. Das sind so die Eindrücke die ich zuerst hatte. Die Person, eingehüllt, der Käfig, das minimalistische Bild an der Wand… Irgendwie beängstigend…

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    1. Merci, merci 🙂
      Deine Interpretation find ich auch gut, das Beengende ist ganz sicher kein unwichtiger Faktor (auch wenn er im fertigen Bild, schon allein, weil ich vermutlich nicht im 1:1 Format arbeiten werd, nicht ganz so im Vordergrund stehen wird) dass du das minimalistische Bild so empfindest find ich interessant, magst das genauer ausführen?

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