Day 29: Do It Yourself – Tag 29: Mach´s doch selber

build your own toys

The exercise: Design a new toy

I guess it was just one of these days… Demotivated, annoyed, grumpy, in the mood to jack it all in. Not very good preconditions for creative work. Besides I have worked as a kindergardenteacher and had my fair share of toys of all forms, thank you very much.

So why not make social criticism out of my beyond foul mood?

Most kids in the west have way too many toys anyway, there has to be a new one every month at least, and if there isn´t any need for it the economy will damn well create some.

So kids – get out, collect some stuff and build your own toys (hint: it doesn´t actually cost 1000€).

Die Übung: Designe ein neues Spielzeug

Ich schätze es war einfach einer dieser Tage… Demotiviert, genervt, grantig, in der Laune einfach alles hinzuschmeißen. Keine besonders guten Voraussetzungen um kreativ zu arbeiten. Abgesehen davon hab ich als Kindergartenpädagogin gearbeitet und entsprechend wirklich genügend mit Spielzeug zu tun gehabt, vielen Dank auch.

Also wieso nicht aus meiner mehr als bescheidenen Laune etwas Gesellschaftskritik machen?

Die meisten Kinder in den westlichen Ländern haben sowieso zu viel Spielzeug, jeden Monat soll´s ein neues sein, und wenn der Bedarf mal nicht besteht wird er mit Garantie von der Wirtschaft geschaffen.

Also Kinder – raus in die Natur mit euch, sammelt ein Bisschen Zeug ein und bastelt euch euer eigenes Spielzeug (kleiner Hinweis, das kostet nicht wirklich 1000€).

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Day 28: AMBIENT PHUNK! – Tag 28: AMBIENT PHUNK!

ambient phunk cd cover

The exercise: Design a cover for your favourite music band

The 30 day design challenge is nearly over and today I could at last do the exercise I have been looking forward to nearly half of july. You may wonder why this is my favourite, well it´s easy – I had a good excuse to alter it ^^.

My best friend recently visited me in Vienna (we live felt lightyears apart, so this was a big thing for me) and one of his „sayings“ (it´s realy just a term, so „sayings“ doesn´t quite fit) is: „Ambient Phunk“ describing music that sounds weird, corny or boring to him, like the electronical equivalent of elevator music. And I just LOVE that term, it has power, you can virtually spit it out and when he says it there is no end to the mental pictures you form to that kind of music.
For the sake of completeness I have to mention he told me that the term doesn´t exactely originate from him, but that a friend of his says it a lot and he picked it up and began to spread it (which is how it came to get ABSOLUTELY STUCK in my head)

So no, Ambient Phunk is not a band (at least none that I´d know of), but I feel that my alteration still fits the initial design objective and – a big plus – it also has a design-brief component, because I wanted to get it right and interviewed him beforehand to learn about HIS mental pictures associated with Ambient Phunk.

Die Übung: Designe ein Cover für deine Lieblingsband

Die 30 Tage Design Challenge ist fast vorüber und heute war der Tag, an dem ich endlich die Übung machen konnte, auf die ich mich schon fast den halben Juli über gefreut habe. Jetzt mag man sich vielleicht wundern, warum ausgerechnet diese meine liebste Übung war, ganz einfach – ich hatte eine gute Ausrede, sie abzuändern ^^.

Mein bester Freund kam mich vor kurzem in Wien besuchen (und da wir gefühlte Lichtjahre auseinander wohnen war das für mich natürlich eine große Sache) und einer seiner „Sprüche“ (da es eigentlich nur ein Begriff ist passt „Sprüche“ hier nicht ganz) ist: „Ambient Phunk“, eine Beschreibung für Musik, die für ihn seltsam, kitschig oder langweilig klingt, sozusagen das elektronische Equivalent zu Fahrstuhlmusik.
Ich LIEBE diesen Begriff einfach, er ist so kraftvoll, man kann ihn richtiggehend rausspucken und wenn er ihn sagt haben die mentalen Bilder, die sich zu dieser Art Musik bilden, gar kein Ende mehr.
Der Vollständigkeit halber muss ich dazu erwähnen, dass er mir erzählt hat, dass der Begriff nicht ursprünglich von ihm stammt, sondern dass ein Freund von ihm das sehr häufig sagt und er das Ganze einfach nur übernommen hat und überall weiterverbreitet (wodurch es sich auch in meinem Kopf KOMPLETT FESTGESETZT hat).

Also nein, Ambient Phunk ist keine Band (zumindest keine, die ich kennen würde), aber ich habe schon das Gefühl, dass meine Abänderung trotzdem noch dem Designziel entspricht und – ein großes Plus – die Übung hat dadurch sogar zusätzlich eine Briefing- Komponente, weil ich ihn im Vorhinein dazu befragt habe, welche Bilder sich zu dem Begriff so in SEINEM Kopf bilden.

Day 27: er… – Tag 27: ähm…

er letter

The exercise: Invent a new letter

And here comes the letter we have all been waiting for the last centuries – The „er…“ letter.
Never again will we have to write more than one letter to express that we don´t really know what to say next and need a second to think about it (in which we COULD just have kept silent, but where´s the fun in that?).

I like „er…“ even though it might seem a bit of an unnecessary stopgap, used in moderation it actually enriches the speech melody and offers a break for listeners of quick speakers.

Die Übung: Erfinde einen neuen Buchstaben

Und hiermit präsentiere ich den Buchstaben, auf den wir alle die letzten Jahrhunderte gewartet haben – den „ähm…“ Buchstaben.
Niemals wieder müssen wir mehr als einen Buchstaben niederschreiben um auszudrücken, dass wir nicht wissen was wir als nächstes sagen wollen und einen Moment brauchen, um darüber nachzudenken (in dem wir auch einfach nix sagen könnten, aber das macht ja so keinen Spaß).

Ich mag „ähm…“, auch wenn es ein Bisschen wie ein überflüssiger Lückenfüller wirkt, aber in Maßen angewandt bereichert es die Sprachmelodie und verschafft den Zuhörern schneller Redner eine kleine Verschnaufpause.

Day 26: identity crisis – Tag 26: Identitätskrise

identity crisis

The exercise: Draw a character

My poor little lion man, he has a terrible identity crisis. He thinks he is human!
He was born on the ceiling of a badly maintained deep-level garage, as a stain on half-repaired roughcast, where he catched my eye and I took a picture with my (ancient) cellphone.
Then, in a pub garden, I made a little sketch on a piece of paper the waitress was kind enough to hand me, because of course just on that day I left my sketch-pad (which I usually take everywhere with me) at home. I asked my friend what he saw in my picture and he said: „some kind of guy, but in a way a lion too“
Thus his identity crisis was solidified, beeing first a stain, than just some lines on paper and then a lion-guy-thingy?
Somehow he got it into his head that he just HAD to be human, because a lion wouldn´t waste so much thought on the question of what he is.

What do you think? Lion, man, lion-man or something completely different?

Mein armer kleine Löwenmann, er leidet unter einer furchtbaren Identitätskrise. Er glaubt er ist ein Mensch!
Geboren wurde er an der Decke einer schlecht gewarteten Tiefgarage, als Fleck auf halbfertigem Verputz, wo meine Augen ihn entdeckten und ich mit meinem (uralten) Handy ein Bild von ihm machte.
Dann im Biergarten machte ich eine kleine Skizze auf einem Stück Papier, das mir die Kellnerin netterweise überließ, weil ich natürlich ausgerechnet an diesem Tag meinen Skizzenblock vergessen hatte (den ich sonst überall hin mitschleppe). Ich fragte einen Freund, was er darin sah, und er meinte: „Eine Art Mann, aber auch irgendwie ein Löwe“
So ward die Identitätskrise endgültig verinnerlicht, erst ein Fleck, dann ein paar Linien auf Papier, jetzt ein Löwen-Mann-Dingens?
Irgendwie setzte er sich deshalb in den Kopf, dass er ein Mensch sein MUSS, denn ein Löwe würde nicht so viele Gedanken daran verschwenden, was er denn nun eigentlich ist.

Was denkt ihr? Löwe, Mann, Löwenmann oder doch ganz was anderes?

Day 25: Bijoux – Tag 25: Bijoux

jewel

The exercise: Design a jewel

I interpreted this as in „jewellery“ because I already had to make a polyhedron and a „jewel“ in the stone kind of sense would be a bit repetitive.
I´m actually a bit proud of this one.
Firstly because I am not at all a jewellery type, I have one ring I wear all the time, that´s my wedding ring, and even this one is absolutely minimalistic and made of platinum. My „jewellery“ constist mostly of piercings. I could of course have done one of them, but then I wouldn´t have had the chance to do this gorgeous minimalistic background for my jewellery. That´s the second thing I´m proud of, because it´s quite untypical for me and I like it when I try something like that and it works out ^^.

Die Übung: Designe ein Schmuckstück

Tatsächlich bin ich so ein Bisschen stolz auf diese Arbeit.
Erstens, weil ich eigentlich so überhaupt kein Schmucktyp bin, ich hab einen Ring, den ich immer trage, meinen Ehering, und der ist absolut minimalistisch und aus Platin gefertigt. Mein „Schmuck“ besteht hauptsächlich aus Piercings, natürlich hätte ich auch so eines gestalten können, aber das hätte mir die Möglichkeit genommen – und das ist das „zweitens“ – diesen hübschen minimalistischen Hintergrund für mein Schmuckstück zu gestalten, er ist nämlich recht untypisch für mich und ich liebe es, wenn ich sowas probiere und es klappt auf Anhieb ^^.

Day 24: possibilities – Tag 24: Möglichkeiten

possibilities

The exercise: Draw something that you think isn´t easy to draw

Ha! That was easy… Hands.
I´ve never been on good terms with them, they are not DESIGNED to look good and yet they do. Generations of comic-artists new that and as a result often drew four fingered figures, because that looks much more harmonious without as much effort as one had to put into making actual (five-fingered) hands look at least O.K..

And yet, hands are such great symbols for thousands of things, like in my picture reaching for your dreams, but also violence, kindness, friendship… you can do anything with hands. I guess it´s worth a little training.

Die Übung: Zeichne etwas, von dem du denkst, dass es nicht leicht zu zeichnen ist

Ha! Das war einfach… Hände.
So recht angefreundet hab ich mich mit ihnen nie, sie sind nicht darauf AUSGELEGT gut auszusehen und tun es trotzdem. Generationen von Comiczeichnern wussten das und haben deshalb auf vierfingrige Figuren umgesattelt, die sehen wesentlich harmonischer aus und man muss nicht ansatzweise so viel Arbeit darin investieren wie darin eine richtige (fünffingrige) Hand zumindest O.K. aussehen zu lassen.

Und dennoch, Hände sind perfekte Symbole für tausende Themen, wie zum Beispiel in meinem Motiv dafür, nach seinen Träumen zu greifen, aber auch für Gewalt, Güte, Freundschaft… man kann so ziemlich alles mit Händen ausdrücken. Ich schätze das gleicht den Übungsaufwand aus.

Day 23: teddysomething – Tag 23: Teddyzeugs

teddysomething

The exercise: Make something with a new tool

I will not say that I couldn´t have done something more interesting with this exercise, especially as I had a better idea only two hours after finishing it, but some days you just aren´t in the mood.

So there you have „simple teddy thingy“, (partly) done with Illustrators smooth tool. I later thought that doing an image trace and then smoothening THAT out would have made much more sense.

Die Übung: Mach etwas mit einem neuen Werkzeug

Ich werde nun nicht behaupten, dass ich nicht mehr aus dieser Übung hätte rausholen können, vor allem weil mir nur zwei Stunden, nachdem ich die Übung gemacht hatte, etwas besseres eingefallen ist, aber manchmal ist man einfach nicht in der richtigen Stimmung.

Also habt ihr hier „Teddyzeugsdings“, (teilweise) mit Illustrators smooth tool gemacht. Ich dachte mir dann später, dass es mehr Sinn gemacht hätte, erst mal einen Image Trace von irgendeinem Foto zu machen und dann DAS zu smoothen, aber naja.